Wängi springt an die Spitze

WÄNGI. Der erfolgreiche Springreiter Martin Fuchs zieht nächstes Jahr nach Wängi. Für Training und Pferdebetreuung baut er mit seinem Vater, dem mehrfachen Schweizer- und Europameister Thomas Fuchs, die bestehende Reitanlage aus.

Maya Heizmann
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Springreiter Martin Fuchs posiert mit Pferd «Vouvray du Plessis» aus dem Stall Alois Fuchs. (Bild: Maya Heizmann)

Springreiter Martin Fuchs posiert mit Pferd «Vouvray du Plessis» aus dem Stall Alois Fuchs. (Bild: Maya Heizmann)

Pferdesport ist im Hinterthurgau längst prominent vertreten. Claudia und Alois Fuchs besitzen ihre Reitanlage in Wängi seit 1982. Nebst dem Reit- und Pensionsstall führten sie etliche Hallenconcours durch. Ebenso boten sie, nebst dem Pensionsbetrieb und dem Pferdehandel, die Ausbildung von jungen Pferden sowie Reitunterricht an. Alois Fuchs bestritt nationale und internationale Springturniere und startete in den letzten Jahren in 31 Nationenpreisen für die Schweiz.

Verkauf an Cousin

Nun wird die Wängemer Anlage ausgebaut. Alois Fuchs verkauft die grosse Reithalle mit dem Pensionsstall, den Sandplatz und die Horse-Jogger-Führanlage seinem Cousin Thomas Fuchs, dem mehrfachen Schweizer- und Europameister im Springreiten, beziehungsweise dessen Fuchs Pferdesport AG.

Alois Fuchs behält sein Elternhaus und einen Pferdestall, wo er vier bis fünf eigene Pferde und sieben bis acht Pensionspferde unterbringen kann.

Einziehen in den Neubau, dessen Spatenstich bereits stattfand, wird indes Thomas' Sohn Martin Fuchs. Der 23-Jährige ist längst erfolgreich in Vaters Fussstapfen unterwegs (siehe Kasten).

Boxen für 33 Pferde

Neu werden ein Oekonomiegebäude mit Wohnung sowie eine Einstellhalle für Stroh und grosse Transportfahrzeuge für Pferde entstehen. Ebenso wird ein modernes Entmistungssystem, ähnlich einem Riesenstaubsauer, die Boxenreinigung vereinfachen. Martin Fuchs wird, aus Effretikon kommend, die Wohnung beziehen. Es stehen ihm Boxen für insgesamt 33 Pferde zur Verfügung. Die Planergemeinschaft Ernst Fischer AG aus Romanshorn und die Max Wegmann GmbH Architekten aus Illnau zeichnen sich für das Projekt verantwortlich. Die Kosten werden «einige Millionen Franken» betragen. Genauer wollte sich die Familie Fuchs nicht in die Karten blicken lassen.