ESCHLIKON: Köppel gewinnt – Bosshard auch

Nach einem ruhigen Wahlkampf zwischen Linus Köppel und Tanja Bosshard um das Amt des Schulpräsidiums folgte ein äusserst knappes Wahlresultat.

Christoph Heer
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Gibt das Eschliker Schulschiff nach zwölf Jahren als Präsidentin an ihren Nachfolger weiter: Susanna Koller und Linus Köppel. (Bild: Christoph Heer)

Gibt das Eschliker Schulschiff nach zwölf Jahren als Präsidentin an ihren Nachfolger weiter: Susanna Koller und Linus Köppel. (Bild: Christoph Heer)

Christoph Heer

hinterthurgau

@thurgauerzeitung.ch

Man spürte ihm die Erleichterung an, am gestrigen Wahlapéro im Schulhaus Mettlen. Auf Anfrage bestätigte Linus Köppel (542 Stimmen) diese Eindrücke, «Ja, ich habe lange gezittert und die Anspannung war gross. Nun überwiegt aber die Freude, der Stolz und die Zufriedenheit immer mehr. Ich bin berührt.»

Linus Köppel, noch in Wilen wohnhaft und aller Voraussicht nach ab Herbst ein Wallenwiler, weiss, bei wem er sich bedanken muss. Bei seiner Kontrahentin Tanja Bosshard bedankte er sich für den fairen Wahlkampf, bei seinem Unterstützungskomitee für die Hilfe und natürlich bei allen Wählerinnen und Wähler für ihre Stimmen. «Als baldiger Neuzuzüger ist es nicht selbstverständlich, in so ein wichtiges Amt gewählt zu werden, und ohne starke Frau im Hintergrund wäre es ebenso wenig möglich gewesen.» Er danke allen, die zu diesem Erfolg beigetragen hätten. Köppel ist sich bereits der Wichtigkeit bewusst, die er mit seinem neuen Amt bekleidet. «Ich muss mich nun einarbeiten, Kontakte aufbauen, Behörden kennen lernen und ein gewisses Know-how mit einbringen, darauf freue ich mich.»

Tanja Bosshard (469 Stimmen, bei einer Stimmbeteiligung von knapp 38 Prozent) zeigte sich angesichts des Wahlresultates gefasst. «Ich habe zwar die Wahl ins Präsidium verloren, das ist schon etwas enttäuschend, und es war auch enorm knapp, aber die Freude über meine glanzvolle Wahl in die Behörde tröstet mich mehr als genug.»

Koller übergibt Stab in «fähige Hände»

Erfreut zeigte sich auch die abtretende Schulpräsidentin Susanna Koller Brunner. «Die neue Schulbehörde wurde enorm verjüngt, das ist ein gutes Zeichen und toll für die Schule.» Jetzt kann in Ruhe und mit einer grossen Portion Kontinuität weitergearbeitet werden, sagt sie. «Dafür wünsche ich meinem Nachfolger und allen anderen viel Glück. Ich bin überzeugt, das Schulschiff in fähige Hände abzugeben.»