Wachstum durch Verdichten

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Raumplanung Ab kommenden Montag liegt auf der Stettfurter Gemeindeverwaltung der kommunale Teilrichtplan Zentrum für einen Monat zur Vernehmlassung auf. Der Richtplan Zentrum ist ein erster Schritt zu einem neuen kommunalen Richtplan für Stettfurt. Das Planungswerk legt für die Behörden verbindlich fest, wie, wo und wofür in Zukunft im Dorfzentrum gebaut, erschlossen und genutzt werden soll. An der Informationsveranstaltung zum Thema Hauptstrasse am Donnerstagabend (siehe oben) informierten Gemeinderat und Planer auch über dieses Grundsatzpapier mit einer Gültigkeit für die nächsten zwanzig bis dreissig Jahre.

Ein Schwerpunkt des Richtplans liegt auf der inneren Verdichtung. Denn als Gemeinde in der Kulturlandschaft kann Stettfurt nicht wie bisher einfach in die Breite wachsen, punktuelles Wachstum bleibt laut kantonalem Richtplan aber möglich. Im kommunalen Richtplan Zentrum sind daher verschiedene Flächen gekennzeichnet, in denen die Nutzung künftig verdichtet werden könnte. «Dies wollen wir nutzen, um wachsen zu können», sagte Gemeindepräsident Markus Bürgi. Die meisten Flächen betreffen private Eigentümer, so sei es auch von deren Willen und Engagement abhängig, ob etwas geschehe. Dies werde in näherer Zukunft etwa auf dem Areal der früheren Käserei der Fall sein. Die Liegenschaft sei verkauft worden, und nun würden entsprechende Planungsarbeiten beginnen. Eine andere Fläche ist die Parzelle oberhalb des Dorfzentrums (Volg). Hier könnte sich der Gemeinderat eine Nutzung für Wohnen im Alter vorstellen. (hil)

Hinweis Der Richtplan Zentrum samt Planungsbericht ist unter www.stetfurt.ch einsehbar.