Künstlerische Spiritualität

FRAUENFELD. In der Rüpplinschen Kaplanei in Frauenfeld sind derzeit Kunstwerke zur Bibel von Christof Zünd zu sehen. Der Künstler verstarb im März vergangenen Jahres.

Alois Schwager
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Werner Osterwalder stellt an der Vernissage Zünds Werke vor. (Bild: Alois Schwager)

Werner Osterwalder stellt an der Vernissage Zünds Werke vor. (Bild: Alois Schwager)

In der Rüpplinschen Kaplanei in der Frauenfelder Altstadt sind noch bis zum 23. November unter dem Titel «Bilder zur Bibel» des im vergangenen Jahr verstorbenen Künstlers Christoph Zünd zu sehen.

Ein Leben lang verstand es der am 11. März vergangenen Jahres verstorbene Künstler Christof Zünd aus Guntershausen eindrücklich, seinen tiefen Glauben und seine gelebte Spiritualität in Emailbildern, Arbeiten aus Ton, Holzmalereien, Glasfenstern und künstlerisch gestalteten Kerzen auszudrücken. Werner Osterwalder bezeichnete ihn anlässlich der Vernissage am vergangenen Samstag als «Feuergeist».

Zünd ein Feuer an

Licht und Feuer spielen in seinen Werken eine zentrale Rolle. Den Ausspruch «Zünd in uns dein Feuer an» könne man über sein Lebenswerk setzen. Er habe mit seinen Bildern ein eigentliches Glaubens-Feuerwerk entfacht. Feuer ist nicht nur Inhalt seiner Bilder. Mit dem Element Feuer habe er auch gearbeitet, erhielten doch seine Emailbilder erst bei rund 800 Grad ihre farbliche Intensität und Glanz.

Tiefe Spiritualität

Mit einer Bildbetrachtung über die Flucht der Heiligen Familie führte Pfarrer Benedikt Wey die Vernissage-Besucher noch tiefer in die Spiritualität Christof Zünds ein. Die Räumlichkeiten für die Ausstellung stellte die Katholische Kirchgemeinde St. Anna zur Verfügung.

Die Ausstellung in der Rüpplinschen Kaplanei dauert noch bis zum 23. November. Geöffnet ist sie donnerstags bis samstags von 15 bis 19 Uhr und sonntags von 11.30 bis 17 Uhr.