«Die Schüler getrauen sich nun eher zu singen»

Herr Pulver, wie sind Sie auf die Idee gekommen, das Musical «Sister Act» aufzuführen?

Drucken
Teilen
René Pulver Musiklehrer

René Pulver Musiklehrer

Herr Pulver, wie sind Sie auf die Idee gekommen, das Musical «Sister Act» aufzuführen?

Wir machen in der Schule Erlen alle drei Jahre eine grössere Produktion. Mir gefällt die Arbeit bei Musicals sehr. Einige Mädchen waren bereits im vergangenen Schuljahr bei mir im Chor. Als ich sah, wie musikalisch sie sind, wollte ich wieder mal ein Musical machen. Und weil ich ein Stück mit vielen Frauen brauchte, bin ich dann auf «Sister Act» gekommen.

Welches sind die grössten Herausforderungen?

Da hat es ganz viele. Für mich persönlich ist es sicher einmal, den Überblick zu behalten. Ich bin für alles verantwortlich.

In welcher Form profitieren die Schüler vom Musical?

Es bringt ihnen extrem viel. Das ist natürlich bei jedem Schüler anders, aber nur schon die Abwechslung zum Schulalltag, sei es in den Projektwochen oder jeweils Mittwochvormittags, wenn sie für das Musical arbeiten. Die Darsteller müssen hinstehen, sprechen und sich getrauen. Ich merke bereits, wie sie sich entwickeln und sich eher getrauen zu reden oder zu singen. Sie merken, dass ihnen nichts passiert auf der Bühne und sie niemand auslacht. Ich hoffe, dass sie Freude am Schauspielern und an der Musik kriegen und das allenfalls weiterverfolgen. (ak)

Aktuelle Nachrichten