ERLEN: Schulareal wird Festivalgelände

Die Erler 3.-Sek-Schüler arbeiteten im März eine Woche an der Vorbereitung des Open Airs vom 1. Juli. «Rock im Schulhof» ermöglicht es den Jugendlichen, ihre individuellen Begabungen einzusetzen.

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Shomija, Seyma, Martin, Jannik und Shannon am Klavier proben für ihren grossen Auftritt am Open Air. (Bild: pd)

Shomija, Seyma, Martin, Jannik und Shannon am Klavier proben für ihren grossen Auftritt am Open Air. (Bild: pd)

ERLEN. Die Musikerinnen und Musiker hatten bereits zu Beginn des Schuljahres mit den Proben begonnen. Sie übten acht bis zehn Songs ein, unter anderem «Drive by» und «Grenade». Gut ausgestattet mit Schlagzeugern, Sängern sowie Gitarren- und Klavierspielern und mit der Erfahrung ihres Musiklehrers, kamen sie gut voran. Da alle Sänger und Musizierenden begabt sind, waren die Proben sehr produktiv.

Arbeit in mehreren Gruppen

Einige Schülerinnen und Schüler hatten das Vergnügen, mit dem Rapper E.S.I.K zusammenzuarbeiten. Er schaffte es, mit seinen Schützlingen innerhalb einer Woche einen bühnenreifen Song auf die Beine zu stellen. Geduldig führte er die Jugendlichen in das Thema Rap ein. Am Anfang schrieben die Schüler verschiedene Wörter auf, mit denen der Rapper dann einen Rap zusammenstellte.

Unter der Leitung einer Lehrperson übten elf Mädchen einen vierteiligen Tanz ein. Bereits in der 2. Klasse war daran gearbeitet worden. Die Truppe probte einen ganzen Tag in der Aachtalhalle. Dieses Training war anstrengend und erforderte nicht nur eine gute Kondition, sondern auch viel Konzentration.

Bei den Plakatgestaltern waren Präzision und eine ruhige Hand gefragt. Zuerst wurde das Plakat auf dem Computer entworfen, danach mittels Beamer auf eine Tafel projiziert. Zwei Schüler fuhren mit Bleistiften die Konturen nach, danach malten die anderen alles aus. Insgesamt wurden auf diese Weise sieben Plakate hergestellt, die etwa vier Wochen vor «Rock im Schulhof» gut sichtbar aufgestellt werden.

Mit Hilfe eines Programms zur Bildbearbeitung gestaltete eine weitere Gruppe einen Werbeflyer. Es wurden unterschiedliche Entwürfe erstellt, danach wurde der beste ausgewählt. Er wird in den nächsten Wochen einer Druckerei übergeben.

Film über die Schulzeit

Die Aufgabe der Filmemacher bestand darin, die Sekundarschulzeit in einem Film zusammenzufassen. Dazu verwendeten sie die besten Fotos und Videos aus den drei Schuljahren in Erlen. Am vierten Tag assen alle gemeinsam zu Mittag. Einige Schülerinnen und Schüler – darunter zwei, die nach der Schulzeit eine Kochlehre absolvieren werden – bereiteten leckere Penne mit Tomatensauce zu.

Sieben Schülerinnen und Schüler besuchten während der Woche die verschiedenen Gruppen und fotografierten sie bei der Arbeit. Mit den Aufnahmen gestalteten sie eine Fotowand.

Einen Anlass dieser Art hat es an der Schule Erlen schon einmal gegeben, und zwar im Jahr 2009. Bei den kleinen Schülerinnen und Schülern hatte damals Linard Bardill für Stimmung gesorgt. Und als Hauptact war die inzwischen international bekannte Schweizer Band Pegasus verpflichtet worden. (red./st)