Thurgau wappnet sich für nächste Wasserknappheit

FRAUENFELD. Die trockenen Sommer 1976, 2003, 2011 und 2015 haben gezeigt, dass es im Kanton Thurgau zu Engpässen bei der Wassernutzung für die landwirtschaftliche Bewässerung, den Gemüseanbau, für Obstkulturen und den Futteranbau kommen kann.

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FRAUENFELD. Die trockenen Sommer 1976, 2003, 2011 und 2015 haben gezeigt, dass es im Kanton Thurgau zu Engpässen bei der Wassernutzung für die landwirtschaftliche Bewässerung, den Gemüseanbau, für Obstkulturen und den Futteranbau kommen kann. Ein kantonales Projekt sieht deshalb nun vor, mit Hilfe bestehender und neuer Instrumente vorhandene Informationen ämterübergreifend aufzubereiten und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Das schreibt die Kantonsverwaltung in einer Mitteilung.

Ziel sei es, die Produktion landwirtschaftlicher Produkte anzupassen. Zum anderen soll durch eine Situationsanalyse die frühzeitige Erkennung bei Trockenphasen erreicht werden, um Fehlentwicklungen zu verhindern. Dazu werden Kriterien für die Verteilung und Vorgehensweisen bei Wasserknappheit geschaffen. Um diese Ziele zu erreichen, werden Angebot und Bedarf ermittelt – so wird bei den Landwirtschaftsbetrieben erfragt, wie viel Oberflächen- oder Grundwasser sie zur Bewässerung ihrer Kulturen benötigen.

Der Regierungsrat unterstreicht die Wichtigkeit des Projekts im Bereich der Klimaanpassungsstrategie für den Thurgau. Die Projektkosten betragen 175 000 Franken, wobei der Bund 70 000 Franken beisteuert. Das Projekt soll bis Mitte 2017 abgeschlossen sein. (red.)