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Thurgau bremst bei Carsharing

Verkehr Die Thurgauer Regierung will Autofahrer nicht mit speziellen Anreizen dazu bringen, ihre Autos gemeinsam zu nutzen. Das schreibt sie in der Beantwortung einer Interpellation. Die Interpellanten fordern Massnahmen gegen den Ressourcenverschleiss des motorisierten Individualverkehrs. Aus ihrer Sicht besteht das Problem insbesondere in der schlechten Auslastung der Autos, die ungenutzt herumstehen. Dabei würden bis 30 Prozent der CO2-Emissionen eines Fahrzeugs bei dessen Herstellung entstehen. Ein gutes ÖV-Angebot fördert laut Regierung indirekt die gemeinschaftliche Nutzung von Autos. Wer wegen des gut ausgebauten öffentlichen Verkehrs auf ein eigenes Auto verzichte, der nutze eher Carsharing. Als isolierte Einzelmassnahme habe Carsharing eine geringe Wirkung. Erst ein umfassendes Mobilitätsmanagement über alle Verkehrsmittel führe in der Regel zu Verhaltensänderungen. (wu)

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