Thurgau begrüsst Verlegung der Abflugroute

FRAUENFELD. Die Thurgauer Regierung signalisiert dem Bund im Grundsatz ihr Einverständnis mit der Verlegung der Abflugroute des Flughafens Zürich. Das neue Betriebsreglement des Flughafens sieht im Vergleich zu heute eine südlichere Abflugroute vor.

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FRAUENFELD. Die Thurgauer Regierung signalisiert dem Bund im Grundsatz ihr Einverständnis mit der Verlegung der Abflugroute des Flughafens Zürich. Das neue Betriebsreglement des Flughafens sieht im Vergleich zu heute eine südlichere Abflugroute vor. Diese Abflüge sollen später als bisher nach Osten abdrehen und somit südlich des Hinterthurgaus weiter in Richtung Osten fliegen. So soll das heutige komplexe Ostkonzept mit sich überschneidenden An- und Abflugwegen entflochten werden. Dadurch sollen sich weniger Flugzeuge kreuzen, womit das Risiko von Zusammenstössen entschärft werden soll.

Mit Anpassungen einverstanden

Der Regierungsrat erkläre sich einverstanden mit den kleinräumigen Anpassungen des militärischen Trainingsraums Säntis sowie der Terminal Manoeuvring Areas (TMA) Zürich Sektoren 11 und 13, schreibt er in einer Stellungnahme ans Bundesamt für Zivilluftfahrt. Das erlaubt die Verlegung der Abflüge auf eine südlichere Route.

Stärkere Lärmbelastung

Allerdings würde der Thurgau durch das neue Anflugkonzept des Flughafens Zürich stärker mit Lärm belastet. Deshalb kündigt die Regierung an, dass sie sich zu den einzelnen Aspekten der geplanten Entflechtung der Verkehrsströme der an- und abfliegenden Flugzeuge im Osten mit der Anhörung des Bundesamts für Zivilluftfahrt zum neuen Betriebsreglement 2014 des Flughafens Zürich noch äussern werde. Das neue Betriebsreglement des Flughafens liegt seit dieser Woche auf. Das Auflagedossier ist auch auf der Webseite des Bundesamts für Zivilluftfahrt einsehbar. (red.)

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