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Feuerwehreinsätze nach stürmischer Nacht in der Ostschweiz +++ Hochwassergefahr bei weiteren Regenfällen +++ Zurren Sie Ihren Weihnachtsschmuck fest!

Die Ostschweiz hat eine stürmische, regnerische Nacht hinter sich. Bei den Kantonspolizeien St.Gallen und Thurgau sind erste Vorfälle aktenkundig. Und: Die Wetterprognosen verheissen insbesondere in Sachen Sturm nichts Gutes.
In Wattwil sind die Spuren der stürmischen Regennacht deutlich zu sehen. (Bild: BRK News)

In Wattwil sind die Spuren der stürmischen Regennacht deutlich zu sehen. (Bild: BRK News)

(dwa) In weiten Teilen der Ostschweiz hat es in der Nacht auf Montag kräftig gestürmt und wie aus Kübeln geschüttet. Mit Folgen: Wie Florian Schneider, Mediensprecher der St.Galler Kantonspolizei, erklärt, ist die Thur in Wattwil über die Ufer getreten und hat den Thurweg überschwemmt. Es kam zu einem Feuerwehreinsatz.

Ebenfalls trat die Thur in Stein zwischen Wattwil und Alt St.Johann über die Ufer. Weitere Feuerwehr-Einsätze gab es in Ebnat-Kappel, Mosnang und Wattwil. In diversen anderen Gemeinden wurden zudem Keller überflutet, und in Hemberg und Degersheim stürzte je ein Baum um.

Trampoline sichern

Die Wetterprognosen kündigen für den gesamten Montag stürmisches Wetter an. Polizeisprecher Florian Schneider ruft die Menschen dazu auf, möglichst alles ins Haus zu nehmen, was nicht niet- und nagelfest ist. Er denkt dabei beispielsweise an Trampoline, welche bei Stürmen beliebte Flugobjekte seien, oder Weihnachtsbeleuchtungen, die zu wenig festgezurrt sind.

Zum Hochwasseralarm, die für Thur, Sitter und Rhein ausgelöst worden waren, sagte Florian Schneider am Montagmittag, die Pegel seien bereits wieder am Zurückgehen. Sollte es zu weiteren Regenfällen kommen, sei insbesondere bei kleinen Bächen, die rasch ansteigen könnten, Vorsicht geboten.

Die Thur bei Frauenfeld. (Bild: BRK News)

Die Thur bei Frauenfeld. (Bild: BRK News)

Auch im Thurgau ist es laut Polizeisprecher Mario Christen zu ersten Einsätzen gekommen, und zwar wegen geknickter Bäume beziehungsweise herumliegender Teile von Bäumen. Entsprechende Vorfälle wurden aus Basadingen, Aadorf und Amriswil gemeldet. Zudem steigt der Pegelstand der Thur zur Stunde an.

Erdrutsch bei Hotel im Vorarlberg

Im Appenzellerland war es bislang ruhig – weder in Ausserrhoden noch in Innerrhoden wurden bis zum frühen Montagmorgen Schadenfälle gemeldet. Ganz anders im Kleinwalsertal in Österreich: Hier kam es in der Nacht auf Montag oberhalb eines Hotels in Hirschegg zu einem Erdrutsch. Die Terrasse wurde von rund einem Meter Schlamm und Erde bedeckt. Auch zwei Zimmer wurden in Mitleidenschaft gezogen, wie die Landespolizeidirektion Vorarlberg mitteilt. Ein Zimmer füllte sich hangseitig komplett mit Schlamm. Die 22 Gäste, die sich im Hotel befanden, wurden nicht verletzt.

Blick auf das Hotel in Hirschegg im Kleinwalsertal nach dem Erdrutsch. (Bild: pd)

Blick auf das Hotel in Hirschegg im Kleinwalsertal nach dem Erdrutsch. (Bild: pd)

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