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TECHNOLOGIE: Drohnen gefährden Rettungen

Eine Drohne sorgte bei einem Rega-Einsatz in Buchs für Irritation. In Wohnquartieren sind sie zunehmend unerwünscht.

Ein 14-Jähriger ist am Samstag in Buchs durch einen Stromschlag schwer verletzt worden. Die Rega brachte ihn ins Spital. Während des Einsatzes tauchte eine Drohne auf. Die Rettungskräfte wurden kurz abgelenkt. Der Drohnenpilot habe auf der anderen Strassenseite gestanden und hätte sein Fluggerät zu sich geholt, sagte ein Beobachter zu «20 Minuten». Nachdem er sich zurückgezogen hatte, hätte er die Drohne erneut steigen lassen. Als sie wieder direkt neben der Rega schwebte, hielten die Einsatzkräfte den Drohnenpiloten fest. Die Versorgung des Verunfallten wurde nicht verzögert. Doch es ist kein Einzelfall. Beim Bundesamt für Zivilluftfahrt wurden seit ­Anfang 2017 insgesamt 16 Fälle gemeldet. Der Bund plant, alle Drohnen mit Chips auszustatten.

Auch in Wohnquar­tieren sind sie problematisch. «Eine Handvoll Fälle wurden in der Ostschweiz gemeldet, bei denen sich Personen in ihrer Privatsphäre verletzt fühlten», sagt Gian Andrea Rezzoli, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen. «Gesetzlich gesehen dürfen Drohnen nicht direkt über Personen fliegen.» (hag)

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