TCS wehrt sich für Autopendler

ST.GALLEN. Der St. Galler Raumplaner Ueli Strauss-Gallmann warnt vor einer Überbelastung des Strassensystems im Kanton – und bringt Road Pricing als mögliche Gegenmassnahme zur Sprache. Der Präsident der TCS-Sektion winkt ab.

Adrian Vögele
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Wie können Strassen zu Stosszeiten entlastet werden? Die St. Galler Raumplaner und der TCS sind sich nicht einig. (Bild: Ralph Ribi)

Wie können Strassen zu Stosszeiten entlastet werden? Die St. Galler Raumplaner und der TCS sind sich nicht einig. (Bild: Ralph Ribi)

Der Strassenverkehr im Kanton St. Gallen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen, wie das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation festhält. Es müsse eine breite Palette von Gegenmassnahmen zur Sprache kommen, sagte Amtsleiter Ueli Strauss-Gallmann. Luigi Rossi, Präsident der TCS-Sektion St. Gallen-Appenzell, stimmt teilweise zu: «Auf bestimmten Strassen im Kanton haben wir ein Kapazitätsproblem.»

Rossi wehrt sich aber entschieden dagegen, dass, wie von Strauss-Gallmann gefordert, finanzielle Massnahmen wie Road Pricing oder die Abschaffung des Steuerabzugs für Autopendler zur Diskussion kommen. Ein Grund für die Überbelastung der Strassen sei, dass der öffentliche Verkehr zu Stosszeiten stets überfüllt sei und für Autopendler keinen Anreiz zum Umsteigen biete. Viele Pendler hätten keine andere Wahl, als das Auto zu nehmen.

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