Tagung, Vernetzung und Plattform nur für Frauen

Am 17. März können sich Ostschweizerinnen austauschen und kennenlernen – mit starken Gastrednerinnen zum Thema «Macherinnen».

Julia Nehmiz
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Gastrednerin Regula Stämpfli. (Bild: pd)

Gastrednerin Regula Stämpfli. (Bild: pd)

ST. GALLEN. 1989 ins Leben gerufen und dennoch aktueller denn je: Das ist die Tagung der FrauenVernetzungsWerkstatt, diesmal am 17. März ab 8 Uhr in der HSG St. Gallen. «Wir wollen Frauen eine Plattform bieten», sagen Sonja Wiesmann und Brigitta Mettler vom Leitungsteam der Vernetzungswerkstatt. Es sei leider immer noch gesellschaftliche Realität, dass Frauen oft nicht gehört werden, «wir bieten ihnen einen Rahmen für Austausch und Networking.»

Die beiden Macherinnen schmunzeln ob der Frage, ob es denn so eine spezielle Veranstaltung für Frauen brauche. «Unbedingt», kommt prompt die einhellige Antwort. «Wir wollen Frauen eine Stimme geben. Und zwar allen Frauen», so Brigitta Mettler. Ob Angestellte oder Unternehmerin, Familienfrau oder Kaderfrau, Bäuerin oder Politikerin: Frauen in allen Lebenssituationen, unabhängig von Alter oder Herkunft, sollen sich kennenlernen und austauschen können. Anregung bieten die Referate hochkarätiger Gastrednerinnen, dieses Jahr zum Thema «Macherinnen». Laut Brigitta Mettler «spannende Frauen mit aussergewöhnlichen Lebenswegen».

Die Berner Politologin Regula Stämpfli referiert über Machbarkeit, Dilemma und Herausforderung «Mutter – Karrieremutter – Rabenmutter». Ex-Miss-Schweiz Amanda Ammann berichtet über ihre Suche nach dem richtigen Weg zwischen Modebusiness und Universitätswelt. Die «Journalistin des Jahres 2010» Nicole Althaus, die Politikerinnen Barbara Eberhard und Sonja Wiesmann erzählen von ihren wechselvollen Lebensläufen.

Das Podium am Nachmittag bietet Raum für Fragen und wird moderiert von Journalistin Mona Vetsch. Anmeldungen und Informationen unter www.frauenvernetzungswerkstatt.ch.

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