Tagblatt, TVO und FM1 sind neu unter einem Dach +++ Das grosse Interview: «Wir kämpfen gegen internationale Giganten»

Tagblatt-Chefredaktor Stefan Schmid und Regionalfernseh-Pionier André Moesch über Wüstengebiete, digitale Herausforderungen und das Zusammenspiel von Tagblatt, TVO und FM1.

Interview: Regula Weik und Christoph Zweili
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Das Regionalfernsehen TVO sendet neu ab der Fürstenlandstrasse in St.Gallen. (Bilder: Ralph Ribi)
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Blick in die Radiostudios von FM1.
Der Newsroom des St.Galler Tagblatts.
TVO zeichnet die neue Sendung «Stammtisch» auf.
TVO zeichnet die neue Sendung «Stammtisch» auf.
TVO zeichnet die neue Sendung «Stammtisch» auf.
TVO zeichnet die neue Sendung «Stammtisch» auf.
Der Regiepult bei TVO.
Die «Stammtisch»-Aufzeichnung mit Jasmin Hutter wird von der TVO-Regie überwacht.
Letzte Vorbereitungen in der Maske für die «Stammtisch»-Aufzeichnung.
Blick in die Radiostudios von FM1.
Blick in die Radiostudios von FM1.
Am Newsdesk bei FM1Today wird beraten, wie man mit News umgeht.
Blick in die Radiostudios von FM1.
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Der Newsdesk von FM1Today.
Der Newsdesk von FM1Today.
Der Newsdesk beim Tagblatt.
André Moesch, Leiter Public Affairs und Events; Christine Bolt, Leiterin Marketing CH Media und Stellvertretende Leiterin Tagblatt; Stefan Bai, Leiter Werbemarkt Ostschweiz; Stefan Schmid, Chefredaktor St.Galler Tagblatt und Mitglied Chefredaktion CH Media.

Das Regionalfernsehen TVO sendet neu ab der Fürstenlandstrasse in St.Gallen. (Bilder: Ralph Ribi)

Herr Schmid, wann haben Sie sich das letzte Mal eine Sendung auf TVO angeschaut?

Stefan Schmid: Ich zappe wie viele abends durch die Sender und bleibe dabei oft bei TVO hängen. Die Ostschweizer Nachrichten interessieren mich von allen regionalen Angeboten am meisten. Darüber hinaus verfolge ich natürlich, wie die Fernsehkollegen Themen umsetzen, die uns in der Zeitung und online auch beschäftigen.

Wie lange hören Sie täglich Radio FM1?

Da ich selten Auto fahre, höre ich generell selten Radio.

Herr Moesch, wie oft landet bei Ihnen die Zeitung ungelesen im Altpapier?

André Moesch: Es kann vorkommen, zugegeben. Aber sehr, sehr selten. Das Zeitungslesen ist ein Ritual, das mir lieb ist und das ich so oft als möglich pflege.

Herr Schmid, Sie moderieren immer wieder Talks auf TVO. Holen Sie das Fernsehen unter dasselbe Dach, damit Ihre Wege ins Studio kürzer sind?

Stefan Schmid

Stefan Schmid

Schmid: Das ist ein willkommener Nebeneffekt. Die neue räumliche Nähe hat aber weit grössere Vorteile.

Welche?

Schmid: Es ist eine Stärkung des Medienplatzes Ostschweiz und eine Botschaft an alle Ostschweizerinnen und Ostschweizer: Hier ist ein stark verwurzeltes Medienhaus, das vielfältig aktiv ist, sich um die Region kümmert und ihre Anliegen ernst nimmt – auch in Zeiten, in denen wir Abbaumassnahmen umsetzen müssen. Die Ostschweiz ist kein medienpolitisches Wüstengebiet. Auch innerhalb von CH Media schadet es nicht, wenn der Standort Ostschweiz als dynamisch, stark und erfolgsorientiert wahrgenommen wird. Wir sind einer der drei Pfeiler von CH Media nebst der Nordwest- und der Zentralschweiz.

Moesch: Medien müssen heute mit immer weniger finanziellen Mitteln auskommen. Davon sind alle betroffen – Radio, Fernsehen, Zeitung, Online. In dieser Situation zusammenzuarbeiten und Ideen auszutauschen statt einzeln vor sich hin zu brüten und das eigene Süppchen zu kochen, wird überlebenswichtig.

Wenn alle mit denselben Zutaten kochen, resultiert Einheitsbrei.

André Moesch

André Moesch

Moesch: Das ist ein Irrtum. Nur weil Ideen ausgetauscht werden, muss längst nicht jeder dasselbe machen. Es wird immer verschiedene Kanäle für unterschiedliche Interessen- und Anspruchsgruppen geben. Daran ändert sich nichts, das wird so bleiben.

Herr Schmid, sagen sie künftig Herrn Moesch, was er zu senden hat? Und Sie, Herr Moesch, geben Sie das Thema für den Wochenkommentar des Tagblatt-Chefredaktors vor?

Schmid: Die redaktionelle Freiheit der einzelnen Medien bleibt gewährleistet. Das Tagblatt übernimmt nicht die Sendeführung und Inhaltsgestaltung bei TVO und umgekehrt. Wir wären aber schlecht beraten, wenn die Inhaltsverantwortlichen nicht einmal am Tag zusammenstehen würden, um die Zusammenarbeit dort sicherzustellen, wo sie sinnvoll ist.

Moesch: Radioleute ticken anders als Tagblatt-Redaktorinnen und diese wiederum anders als Fernsehmoderator. Alle haben ihr eigenes, spezifisches Know-how. Das soll so bleiben. Es wird keinen Planer über alles geben.

Wie profitieren Medienkonsumentinnen und Medienkonsumenten vom Zusammenrücken der Redaktionen?

Schmid: Die Leserin, der Hörer, die Zuschauerin wird dies nicht von heute auf morgen merken. Wenn die Hürden, sich auszutauschen, niedriger und die Wege kürzer sind, wird sich das mittelfristig in der Qualität der Beiträge niederschlagen.

Das müssen Sie erklären.

Schmid: Es geht um Ergänzung und darum, gegenseitig vom vorhandenen Knowhow zu profitieren – sei es bei Einschätzungen von Experten der jeweiligen Redaktion oder bei bewegten Bildern, wenn ich an die Online-Zukunft denke. Andere Medienhäuser investieren massiv ins bewegte Bild. Auch für uns wird dies mittelfristig zu einer Frage über Sein oder Nichtsein.

Das Überleben von Medienhäusern hängt von bewegten Bildern ab?

Schmid: Wir werden mehr bewegte Bilder auf unseren Online-Portalen haben müssen. Da kann es nicht schaden, wenn sich Videojournalisten eines regionalen Fernsehsenders und Onlinejournalisten eines Printmediums austauschen. Davon erhoffe ich mir einiges für die Zukunft.

Mehr bewegte Bilder, Herr Moesch, sind Sie mit dem Fernsehen auf dem richtigen Dampfer?

Moesch: So einfach ist das nicht. Die Leute holen sich die für sie relevanten Informationen auf jenem Kanal, der ihnen in der konkreten Situation der geeignetste scheint. Im Zug ist es das Handy, am Zmorgetisch die Zeitung, abends auf dem Sofa das Fernsehen. Es gibt immer weniger Leute, die sich auf ein Medium festlegen. Diesem Bedürfnis müssen wir als Regionalmedienhaus möglichst gerecht werden. Wenn wir nur auf einen Kanal setzen, verschwinden die Leute.

Wohin?

Moesch: Nicht nur zu regionaler oder nationaler Konkurrenz, sondern vor allem Richtung Google, Facebook und so weiter. Gegen diese internationalen Giganten kämpfen wir als Regionalmedienhaus heute um die Aufmerksamkeit unserer Nutzerinnen und Nutzer.

Davon sind Fernsehen, Radio, Zeitung gleich betroffen?

Moesch: Absolut. Es gibt heute keine Treue mehr zu einem Medium. Die Qualität der Berichterstattung ist daher wichtiger als der Kanal.

Schmid: Unsere Konkurrenz geht weit über die Ostschweiz hinaus. Die Herausforderungen sind national wie international, sie reichen von Zürcher Medien, die in die Ostschweiz ausstrahlen, bis hin zu amerikanischen Grosskonzernen, die Werbeeinnahmen absaugen.

Mit dem Umzug rücken auch die Redaktionen von Tagblatt-Online und FM1Today zusammen. Wie lange gibt es noch beide Portale?

Moesch: Das sind zwei unterschiedliche Angebote für ein je anderes Online-Publikum. Daran etwas zu ändern, wäre unsinnig.

Schmid: Es ist ja genau die Idee eines Medienhauses, wie wir eines sind, dass wir mit verschiedenen Kanälen unterschiedliche Bedürfnisse des Publikums befriedigen können. Wenn wir das nicht machen, tut es jemand anders. Da machen wir es doch lieber selber, als das Feld der Konkurrenz zu überlassen. Das FM1Today-Publikum ist jünger, radioaffiner, das Tagblatt-Online-Publikum tendenziell leseaffiner und interessierter an Politik und Wirtschaft.

Wie viel Geld sparen Sie mit dem Umzug?

Moesch: Es fallen Mietkosten weg, es braucht nur noch einen Empfang. Insgesamt sparen wir einen beträchtlichen Betrag. Viel wichtiger ist, was wir mit der Zusammenarbeit für das Produkt gewinnen.

Schmid: Natürlich gibt es den Spareffekt. Es entsteht aber eines der modernsten Medienhäuser der Schweiz ...

Moesch: ... bei der TVO-Produktion beispielsweise wird die neuste Technologie eingesetzt ...

Schmid: ... und wir bieten Arbeitsplätze für Journalistinnen und Journalisten, die dem 21.Jahrhundert entsprechen. Wir hatten früher muffige Büros, hier wie am alten Standort der Stadtredaktion in der Innenstadt. Heute vermisst diese stickigen Arbeitsräume kaum jemand mehr.

Als CH Media die Print-Mantelredaktion in Aarau konzentrierte, kamen Ängste auf, dass Auswärtige bestimmen, was in der Ostschweiz relevant ist. Geschieht dasselbe nun bei den TV- und Radiosendern, die in Zürich zusammengefasst werden?

Moesch: Definitiv nein. Die regionalen Fernsehredaktionen bleiben autonom. Die Köpfe von TVO, die vom Bildschirm her bekannt sind, sind und bleiben alle da.

Also gibt es keine Mantelredaktion für Fernsehen und Radio?

Moesch: Es gibt neu ein Team, das Inhalte für alle Regionalfernsehen produziert – zusätzlich zu deren regionaler Berichterstattung. Bisher steckten wir 80 Prozent unserer Mittel in regionale Nachrichten und Berichte. Mit den restlichen 20 Prozent produzierten wir ergänzende Inhalte, vor allem Unterhaltungsformate.

Das fällt nun weg?

Moesch: Genau. Die Regionalredaktionen können voll und ganz auf die Berichterstattung aus ihrer Region fokussieren, sie müssen deutlich weniger Kräfte für das Restprogramm einsetzen. Das Programm besteht neu aus regionalen Inhalten und Beiträgen, welche die Zentrale für alle Fernsehsender produziert.

Herr Moesch, TVO ist 20 Jahre alt. Wo sehen Sie das Regionalfernsehen in 10 Jahren?

Moesch: Fernsehen im herkömmlichen Sinn mit einem linear ablaufenden Programm wird an Bedeutung verlieren. Heute holt sich jeder und jede das, was er oder sie will, eben auch Videos und Filme, zu jeder Zeit und an jedem Ort von irgendeiner Plattform.

Ist das gut oder schlecht für TVO?

Moesch: Wenn TVO sich als Anbieter regionaler Bewegtbildinhalte versteht und nicht einfach ein klassischer TV-Sender bleiben will, dann ist es kein Problem.

Das Selbstverständnis der Fernsehstationen muss sich also ändern?

Moesch: Es muss sich wandeln, ja. Das wird dazu führen, dass bereits in ein paar Jahren zahlreiche Zuschauer die Inhalte online anschauen werden. Die klassischen Fernsehkonsumenten werden früher oder später eine Minderheit sein.

Schmid: Das Anforderungsprofil an die Videojournalisten ändert sich. Sie machen die Beiträge nicht mehr nur für die Abendsendung von TVO, diese müssen auch tagsüber funktionieren und Online-Kanäle bespielen. Da stehen wir vor einer Herausforderung. Das Zusammenrücken unter einem Dach soll für uns Ansporn sein, alle eingespielten Arbeitsabläufe neu zu denken.

Apropos Herausforderung: Wo ist FM1 gefordert?

Moesch: Radio ist gegenüber anderen Medien privilegiert, da es als Begleitmedium zusätzlich zu allem anderem funktioniert. Ich kann im Internet surfen und Radio hören, ich kann arbeiten und Radio hören, die Aufzählung lässt sich beliebig fortsetzen. Das Radio wird es deshalb noch ganz lange geben, natürlich modernisiert mit Podcasts und Co.

Doch weiterhin mit seichter Unterhaltung?

Moesch: Radio war früher viel stärker ein Informationsmedium. Diese Rolle hat es an Online abgegeben. FM1 ist heute klar ein Unterhaltungsmedium, die News sind zum Service geworden. Wenn ich im Auto sitze, will ich natürlich wissen, ob der FCSG gewonnen hat ...

... und trotzdem stellt FM1 die Liveberichterstattung der Spiele ein. Das ist doch ein Widerspruch?

Moesch: Sie entspricht keinem Bedürfnis mehr. Das Radio ist schlicht nicht mehr das beste Medium, um jederzeit rasch und aktuell über den Spielstand informiert zu sein. Da ist der Fussballfan online besser bedient. Das war ja der Grund, weshalb wir dem Radio das Onlineportal FM1Today zur Seite gestellt haben.FM1 ist mit seinem Konzept übrigens hoch erfolgreich – es ist der meistgehörte Sender in der Ostschweiz, vor SRF1 und SRF3.

Die sozialen Medien sind eine Konkurrenz zu den traditionellen. Wie reagieren die Tagblattmedien darauf?

Moesch: Social Media saugen viel Aufmerksamkeit ab. Die Benutzer beschäftigen sich stundenlang mit den Plattformen – Zeit, die sie nicht für unsere Medien nutzen. Umgekehrt werden unsere Inhalte auch auf diesen Kanälen genutzt, nicht immer auf eine gute Art, oft verkürzt und aus dem Zusammenhang gerissen.

Schmid: Junge Menschen sind gleichzeitig auf mehreren sozialen Medien unterwegs. Sie warten nicht darauf, bis ihnen das Tagblatt die Welt erklärt. Wir müssen deshalb mit unseren Inhalten dahingehen, wo diese Menschen sind. Da müssen wir unsere Präsenz ausbauen. Wir wollen unsere journalistischen Inhalte noch gezielter über diese Kanäle verbreiten.

Wird mehr Manpower in den digitalen Bereich gesteckt?

Schmid: Ja. CH Media hat vergangene Woche bekannt gegeben, dass das Unternehmen in die digitale Transformation investieren will. Es geht darum, digital möglichst gut aufgestellt zu sein – quer über alle Regionen und alle Kanäle. Es wird unter der Leitung des bisherigen Tagblatt-Online-Chefs Martin Oswald in den nächsten rund zwei Jahren grosse Anstrengungen geben, um unsere digitale Reichweite deutlich zu erhöhen.

Bleibt Publizistik das Kerngeschäft?

Schmid: Klar. Es muss aber zwingend in die digitale Richtung gehen, denn der Printmarkt wird weiter schrumpfen, auch wenn die Zeitungen nicht von einem Tag auf den andern verschwinden werden.

Der Chefredaktor Ostschweiz

Der Historiker und Politikwissenschafter Stefan Schmid (41) leitet seit August 2016 das «St. Galler Tagblatt» und seine Regionalausgaben in Wil, Wattwil, Herisau, Rorschach, Buchs und Frauenfeld. Der gebürtige Wittenbacher war zwischen 2005 und 2007 Inlandredaktor, ab 2007 Inlandchef des Tagblatts. Zwischen 2009 und 2011 war Schmid Blattmacher und Mitglied der Chefredaktion. Anschliessend zog er nach Bern, wo er die Bundeshausredaktion von «Aargauer Zeitung» und «Südostschweiz» führte. Nebenbei moderierte Schmid Politsendungen auf TVO und Tele M1. Schmid, ein begeisterter Langläufer und Velofahrer, ist Vater von zwei Kindern.

Der TVO-Vorkämpfer

Der Ostschweizer Regionalsender TVO ist schon seit 1999 auf Sendung, erhielt die definitive Konzession aber erst nach einem aufwendigen Rekursverfahren. Dies massgeblich dank des Einsatzes des damaligen TVO-Geschäftsleiters André Moesch. Der 57-jährige Basler, auch Präsident des Regional-TV-Verbands Telesuisse, leitete später die elektronischen Medien der St. Galler Tagblatt AG. Moesch ist verheiratet und zählt Film und Literatur zu seinen Hobbys. Neu ist er bei CH Media für den Geschäftsbereich Events zuständig. Zudem wird er die Public Affairs sowie Entwicklungs- und Konvergenzprojekte bei Radio und TV verantworten.

CH Media in der Ostschweiz in Zahlen

4 Medienkanäle, 13 Kantone, 45 Standorte, über 80 Marken, über 2000 Mitarbeitende. CH Media erreicht ca. 2 Millionen Menschen täglich in der deutschsprachigen Schweiz, in der Ostschweiz sind es 74% der Bevölkerung. Das Joint Venture zwischen AZ Medien und NZZ Mediengruppe jeweils mit Print-Regionalausgaben, Druck, Radio, TV besteht seit 1. Oktober 2018.

Zeitungen: 932000 Leser
TV-Sender: Über 790600 Tagesreichweite
Radiosender: Über 1,1 Millionen Tagesreichweite

Digitale Plattformen: Über 3,3 Millionen Unique Clients
Umsatz 480 Millionen Fr. (noch ohne Sendergruppe 3+), davon Publishing 279 (58%), TV & Radio 93 (19%), Druck 80 (17%), digital 20 (4%), übrige 8 (2%).

St. Galler Tagblatt
Total 260000 Leser (114992 Exemplare), tägliche Reichweite mit Kooperationspartnern Rheintaler, Rheintalische Volkszeitung und Liechtensteiner Vaterland plus Tagblatt.ch 323000.
Kooperationspartner: Der Rheintaler/Rheintalische Volkszeitung (27000 Leser, 12086 Exemplare), Liechtensteiner Vaterland (17000 Leser, 9057 Exemplare)

Anzahl Mitarbeitende: 174 (St. Galler Tagblatt plus Regionalausgaben – inklusive Chefredaktion, Produzentendesk, Gestaltung, Sekretariat, Volontäre und Praktikanten)

Fläche an der Fürstenlandstrasse: Redaktion 3880 m2 – davon Newsroom 1580 m2 mit 137 Arbeitsplätzen, davon Verlag, Verkauf u. a. 2300 m2 mit 101 Arbeitsplätzen. Elektronische Medien (TV, Radio) 1300 m2 mit 75 Arbeitsplätzen, davon Plaza 220 m2.

TVO
Der Ostschweizer Regionalsender ist seit 1999 auf Sendung, die definitive Konzession erhielt er 2012. Konzessionsgebiet (hier gilt der Leistungsauftrag) sind die Kantone St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und die östliche Hälfte des Kantons Thurgau. TVO mit heute 25 Mitarbeitenden gehört zu 100 Prozent der CH Media.

Öffentliche Subventionen: Knapp 3,5 Millionen Fr. pro Jahr
Reichweite: 75000 Zuschauer pro Tag

FM1
Radio FM1 ging 2008 aus der Fusion von Radio Ri und Radio Aktuell hervor. FM1 mit Radio Melody und FM1Today mit 50 Mitarbeitenden ist in der ganzen Deutschschweiz zu empfangen. Der Sender gehört zu 100 Prozent der CH Media.

Öffentliche Subventionen: Keine
Reichweite: 235000 Hörer pro Tag.

Tag der offenen Tür am 9. Mai 2020