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Swiss Unihockey kommt mit einem nationalen Leistungszentrum ins Rheintal

In Rebstein/Marbach soll ein neues nationales Leistungszentrum von Swiss Unihockey entstehen. Dieses soll auch Heimarena für heimische Unihockey-Teams sein. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf 11,5 Millionen Franken. Baustart ist für 2020 vorgesehen.
Die «Unihockey Rheintal Gators» wollen direkt angrenzend zum Fussball- und Tennisplatz auf privater Basis auf einem Grundstück der Ortsgemeinde Rebstein eine eigene Heim-Arena realisieren. Als Nationales Leistungszentrum darf das Projekt auf die finanzielle Unterstützung des Bundes zählen. (Bild: pd)

Die «Unihockey Rheintal Gators» wollen direkt angrenzend zum Fussball- und Tennisplatz auf privater Basis auf einem Grundstück der Ortsgemeinde Rebstein eine eigene Heim-Arena realisieren. Als Nationales Leistungszentrum darf das Projekt auf die finanzielle Unterstützung des Bundes zählen. (Bild: pd)

(pd/bro) Angrenzend an den Sportplatz Birkenau in Rebstein soll das Nationale Leistungszentrum Ost von Swiss Unihockey entstehen. Treibende Kraft hinter dem Projekt sei eine Arbeitsgruppe der «Unihockey Rheintal Gators», schreibt der Hockeyklub am Freitag in einer Mitteilung. Mit der Investition in die Infrastruktur sollen die Nachwuchsarbeit gefördert und das akute Platzproblem gelöst werden, heisst es weiter.

Kosten: 11,5 Millionen Franken

Die «Unihockey Rheintal Gators» haben ein Platzproblem. Der Verein zähle 380 aktive Mitglieder, die in 18 Mannschaften trainierten und spielten. Derzeit seien die Mannschaften auf zehn verschiedene Hallen in Heerbrugg, Widnau, Balgach, Diepoldsau und Rebstein aufgeteilt. Nun sollen alle unter einem Dach vereint werden.

Geplant ist laut den «Unihockey Rheintal Gators» eine Sechsfach-Halle mit Teleskoptribünen für maximal 2'000 Zuschauer, in der auch Länderspiele durchgeführt werden können. Das Leistungszentrum soll zudem für 60 Personen Schlafplätze bieten. Weiter seien ein Athletikbereich, Multifunktions- und Gymnastikräume, Restauration und Büros geplant. Das Projekt koste voraussichtlich 11,5 Millionen Franken.

Grösste Sport- und Eventhalle zwischen Chur und Bodensee

Mit der Realisierung des Nationalen Leistungszentrum Unihockey Ost entstehe die grösste Sport- und Eventhalle im Rheintal zwischen Chur und dem Bodensee. Das Projekt werde zum Bestandteil des aktuellen Infrastrukturkonzepts von Swiss Unihockey. Dieses sieht gemäss Communiqué drei nationale Leistungszentren für die Ausbildung und Training seiner zahlreichen nationalen Auswahlteams im Nachwuchsleistungs- und Spitzensport, aber auch für Wettkämpfe vor.

Während die Leistungszentren West in Magglingen und Mitte in Winterthur bereits in Betrieb sind, ist der Baustart für das Leistungszentrum Ost in Rebstein-Marbach laut «Gators» im Jahr 2020 geplant. Das neue Leistungszentrum soll direkt angrenzend an die bestehenden Sportanlagen auf einem Grundstück der Ortsgemeinde Rebstein im Baurecht realisiert werden. Durch die in Aussicht gestellten finanziellen Mittel der Sportförderungen auf nationaler und kantonaler Ebene, Stiftungen und Sponsoren sowie über eine Bankfinanzierung dürfe davon ausgegangen werden, dass die Finanzierung zum grösseren Teil gesichert sei.

«Gators» sollen 125'000 Franken beisteuren

Vorgesehen sei, dass die «Gators» selber einen Beitrag von 125'000 Franken aus den Eigenmitteln beisteuern. «Darüber befinden die Vereinsmitglieder an einer ausserordentlichen Hauptversammlung im Dezember», schreibt der Unihockey-Klub.

Weitere Gelder sollen durch Crowdfunding zusammenkommen. Um das Projekt realisieren und die Halle später betreiben zu können, sei die Gründung einer Hallen AG geplant. Diese soll im hundertprozentigen Besitz der «Unihockey Rheintal Gators» bleiben. Treibende Kräfte hinter dem Projekt sind gemäss Communiqé Adrian Knechtle (Rebstein), Peter Grüninger (Widnau), Patrick Blättler (Zuzwil), Pascal Villommet (Rebstein) und Thomas Schär (Widnau). Dieses Kernteam werde von weiteren Projekt- und Vereinsmitgliedern unterstützt.

«Der Wunsch nach einer Heim-Halle haben die «Gators»bereits seit mehreren Jahren», schreiben sie. Das nun vorliegende Projekt sei anfangs 2019 durch eine spontane Idee angestossen und vorangetrieben worden. Der Baustart erfolge im Idealfall 2020. Dies, sofern bis dann die Baubewilligung für die Halle in Holzbauweise erteilt und die Restfinanzierung gesichert seien.

Hinweis

Weitere Informationen unter: www.gators-arena.ch.

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