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SVP und FDP dominieren auf Gemeindeebene

Ämter Schweizweit wird ein Trend hin zu parteilosen Exekutivmitgliedern in den Gemeinden beobachtet. Im Kanton Thurgau beträgt ihr Anteil derzeit 40 Prozent. Bei den Gemeindepräsidenten mit Parteibuch dominiert Mitte-rechts deutlich: Die SVP kommt auf 20 der insgesamt 80 Mandate, die FDP auf 18. Für einwohnerstarke, urbane Gemeinden ist die Parteizugehörigkeit die Regel. Mit Ausnahme von Kreuzlingen: Mitte Januar hat ein Parteiloser das Stadtpräsidium erobert: Thomas Niederberger schaffte im zweiten Durchgang die Wahl. Er machte das Rennen gegen Konkurrenten aus verschiedenen Parteien. Doch Niederberger hatte seine Parteilosigkeit bereits während des Wahlkampfes mit einem Ablaufdatum versehen, das vorerst nur er kennt. In Frage kommen für ihn die Mitteparteien CVP oder FDP. Wohl beide würden ihn gerne in ihren Reihen willkommen heissen. Das tönt auch David H. Bon, Präsident der FDP Thurgau, an. «Die Frage muss aber lokal beantwortet werden.»

SP hat Mühe in Landgemeinden

Nur wenig Einfluss via Gemeindepräsidien hat die SP: Die Partei kommt im Thurgau nur auf einen Anteil von 3,75 Prozent. Diessenhofen, Matzingen und Wigoltingen werden von Sozialdemokraten geführt. Nina Schläfli, Präsidentin der SP Thurgau, sagt: «In den Landgemeinden ist es für uns relativ schwierig, weil es kaum SP-Vertreter in den Exekutiven hat.» Für die SP sei es wichtig, in den grösseren, städtischen Gemeinden vertreten zu sein. Dabei geht es nicht nur um das Präsidium, sondern vor allem auch um Sitze in Gemeindeparlamenten und Gemeinderäten. (seb.)

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