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Die SVP setzt auf Blocher, Brunner und Sammelbildchen

Die St.Galler SVP hat am Mittwoch im Obertoggenburg den Wahlkampf eröffnet. Auch den nationalen: Ein Episodenfilm und Panini-ähnliche Bilder der Kandidaten sollen helfen.
Andri Rostetter, Marcel Elsener
Panini-ähnliche Bilder sollen der SVP bei den eidgenössischen Wahlen helfen. (Bild: Urs Bucher, 14. August 2019)

Panini-ähnliche Bilder sollen der SVP bei den eidgenössischen Wahlen helfen. (Bild: Urs Bucher, 14. August 2019)

Für die eidgenössischen Wahlen im Herbst werden der SVP Verluste vorausgesagt. Die Partei mobilisiert nun sämtliche verfügbaren Kräfte für die heisse Phase des Wahlkampfs. Zum Auftakt lud die St.Galler Kantonalpartei am Mittwochabend zum «Wahlfest» nach Nesslau im Toggenburg ein. Nebst Festredner Christoph Blocher, Ländlertrio und Bratwurst für alle war eine «exklusive nationale Wahlkampfmassnahme» angekündigt.

Zur Präsentation dieser Massnahmen reiste eigens der Zürcher Nationalrat und Banker Thomas Matter an. Vor 800 Parteimitgliedern und Sympathisanten stellte Matter den Film mit dem Titel «Wahlkampf» vor. Darin geht es in fünf Episoden «im Wahnsinn des Wahlkampfs» um die Jagd der SVP nach dem Geheimplan der SP. Die Laiendarsteller – alles SVP-Spitzenleute – sollen bei den Dreharbeiten viel Spass gehabt haben, sagte Matter.

Sammelalbum für Kandidatenbildchen

Matter ist auch der geistige Vater des Sammelalbums «Parlamentini». In Anlehnung an die Panini-Alben will die SVP die Köpfe der 300 Kandidatinnen und Kandidaten der SVP-Hauptlisten aller Kantone unters Volk bringen. Beide Instrumente wurden gestern um 22 Uhr online geschaltet.

Bereits vor vier Jahren lancierte die SVP ihren nationalen Wahlkampf mit einem Videoclip. In «Welcome to SVP» liess die Partei prominente Mitglieder wie Ueli Maurer, Toni Brunner, Natalie Rickli und Christoph Mörgeli in teils selbstironischen Posen auftreten.

Vier Listen mit 48 Kandidaten

Erstmals in ihrer Geschichte tritt die St.Galler SVP mit mehr als einer Liste für die Nationalratswahlen an. Nebst der Hauptliste mit den fünf Bisherigen und bekannten Namen wie Michael Götte oder Esther Friedli sind es je eine Liste Land, Senioren und Unternehmer, mit insgesamt 48 Kandidaten. Weil die stärkste Partei gemäss neuem St.Galler Wahlgesetz die Liste 1 besetze, gehören demnach die ersten vier Blätter (1a bis 1d) der SVP, wie sich Conferencier und Wahlkampfleiter Toni Brunner freute. Unter den 36 Kandidaten und (wenig) Kandidatinnen auf den drei Ergänzungslisten figurieren amtierende Gemeindepräsidenten und alt Kantonsräte, aber auch Politdebütanten. Die wohl kurioseste Kandidatur kommt aus Costa Rica: Josef Erwin Wespe, ausgewanderter Rheintaler, möchte für die SVP-Auslandschweizer nach Bern.

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