Südostbahn transportiert mehr Passagiere

3 Prozent mehr Passagiere hat die Südostbahn 2010 transportiert. Mit 13,3 Mio. Fahrgästen übersprang sie die magische Grenze von 200 Mio. Personenkilometern.

Elvira Jäger
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ST. GALLEN. Aufwand und Ertrag der SOB stiegen im Rechnungsjahr um je 3,5 Prozent auf rund 125 Mio. Franken. Die Rechnung schloss mit einem Gewinn von 150 000 Franken. Grosse Investitionen sind in Zukunft nicht nur ins Rollmaterial nötig, sondern auch in die Bauten und Anlagen.

Die SOB in ihrer heutigen Form existiert seit zehn Jahren, seit der Fusion mit der Bodensee-Toggenburg-Bahn. Sie will auch künftig Geschichte schreiben, etwa mit der S-Bahn St. Gallen. Ab 2013 soll zudem das Paradepferd Voralpenexpress (VAE) erneuert werden. Zwölf neue «Flirt»-Kompositionen hat die SOB bestellt und dafür 44 Mio. Franken angezahlt.

Ganzes Kader ausgewechselt

351 Aktionäre besuchten gestern nachmittag die SOB- Generalversammlung im Hotel Seedamm Plaza. Sie vertraten ein Aktienkapital von 7,3 Mio. Franken.

Nach 25 Jahren wurde der ehemalige Ausserrhoder Regierungsrat Hanswalter Schmid aus dem Verwaltungsrat verabschiedet. Als Nachfolger wählten die Aktionäre den Teufener Wirtschaftsanwalt Piergiorgio Giuliani. Auch innerbetrieblich ist einiges im Umbruch. Die SOB hat sich eine neue Struktur mit der Trennung von Verkehr und Infrastruktur verpasst. Thomas Küchler sprach in diesem Zusammenhang von einer neuen Kultur. Nach aussen hin sichtbarstes Zeichen: Die Geschäftsleitung und sämtliche Kaderpositionen wurden neu besetzt.

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