Suchtberatung in Innerrhoden ist gut angelaufen

Drucken
Teilen

Blaues Kreuz Mindestens 19 000 Stunden wurden 2017 im Blauen Kreuz St. Gallen-Appenzell unbezahlt geleistet. Der Anteil der Freiwilligenarbeit ist in den Brockenstuben am höchsten. Seit dem 1. Oktober 2017 führt das Blaue Kreuz im Auftrag des Kantons die Suchtberatung von Appenzell Innerrhoden mit einem Stellenumfang von 30 Prozent. Beratungen finden freitags in Appenzell, zusätzlich in St. Gallen und bei Bedarf in Oberegg statt.

Esther Frei, Mogelsberg, und René Lutz, St. Gallen, leiten künftig das Blaue Kreuz St. Gallen-Appenzell. Noëmi Huber, St. Gallen, Elisabeth Hehli, Grabs, und Rahel Müller, Rheineck, arbeiten künftig in der Verbandsleitung mit.

Ein Drittel hält sich nicht an den Jugendschutz

Im Auftrag von Kantonen und Gemeinden wurden 2017 über 400 Alkohol- und Tabaktestkäufe durchgeführt. Noch immer halten sich mehr als 30 Prozent der Betriebe nicht an die Jugendschutzbestimmungen. Beliebt ist die alkoholfreie Blue Cocktail Bar an Anlässen und mit Mixwork-shops.

Die Beratungsarbeit in St. Gallen bewegte sich im Rahmen des Vorjahres. 83 Klientinnen und Klienten suchten erstmals die Fachstelle auf. 84 Ratsuchende beendeten die Beratung. Das Team führte über 1000 Gespräche und war für gut 100 Gruppentreffen verantwortlich. Auch 98 Telefon- und 26 Mailberatungen fanden statt. Gut angelaufen ist das neue Angebot «Ambulanter Alkoholentzug in fünf Tagen». (red)