Suche nach Eltern geht weiter

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Feldkirch Am Landesgericht ist für heute Vormittag die Fortsetzung des Zivilprozesses im Fall Kristina V. anberaumt. Anfang Juni trafen sich die Streitparteien erstmals am Landesgericht. Alle Versuche für eine aussergerichtliche Einigung scheiterten. So legte die 26-jährige Schweizerin nochmals dar, dass es ihr wichtig sei, ihre leiblichen Eltern zu finden. Sie besteht deshalb darauf, dass der Fortpflanzungsmediziner Herbert Zech alle notwendigen Unterlagen herausgibt. Dass die junge Frau nicht die leibliche Tochter jenes Paares ist, das sie lange für ihre Eltern gehalten hatte, steht bereits fest. Sie und ihre jüngere Schwester waren durch sogenannte In-vitro-Fertilisation im Ambulatorium von Zech in Bregenz gezeugt worden. Wie Tests gezeigt haben, weist zwar die Schwester eine genetische Übereinstimmung mit der Mutter auf, nicht aber mit dem Vater. Kristina V. weist weder mit der Mutter noch mit dem Vater eine genetische Übereinstimmung auf. (ce)