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SUCHE: Jagdhund seit Tagen vermisst

Seit gut einer Woche fehlt von Hündin Iluq jede Spur. Ihr Besitzer, Jäger Heinz Steger, setzt seitdem alles daran, das Foxterrier-Weibchen wieder zu finden. Iluq ist nicht der einzige vermisste Hund im Thurgau.
Christian Ruh
In der Altjahrswoche ist die Foxterrier-Hündin Iluq verschwunden. (Bild: PD)

In der Altjahrswoche ist die Foxterrier-Hündin Iluq verschwunden. (Bild: PD)

Christian Ruh

christian.ruh@thurgauerzeitung.ch

Heinz Steger war am vergangenen 28. Dezember für die Jagd nach Pfyn eingeladen. Als während der Jagd seine siebenjährige Hündin Iluq nicht mehr aus dem Dickicht zurückkam, machte er sich Sorgen. Das Foxterrier-Weibchen hatte eigentlich einen Ortungssender, der sich aber mitten in der Jagd unerklärlicherweise abschaltete, obwohl die Batterie voll geladen war. «Wir haben sie aber im Wald noch gesehen, nachdem der Sender ausgeschaltet war», meint Steger. Es könne sie also niemand mitgenommen und den Sender ausgeschaltet ­haben. Auch trug Iluq eine für die Jagd typische Leuchtweste. Deswegen schliesst Steger aus, dass sie von einem Jäger angeschossen wurde. Ausserdem würden bei der Jagd Schüsse gezählt und ­Abschüsse kontrolliert.

Über 80 freiwillige Helfer involviert

Seit dem plötzlichen Verschwinden seiner Hündin hält sich der Zürcher Jäger draussen auf und versucht mit allen Mitteln, das Foxterrier-Weibchen wieder zu finden. Zeitweise durchforschen über 80 freiwillige Helfer das Waldstück bei Pfyn. «Ich finde es unglaublich, dass teilweise mir unbekannte Leute helfen, dass wir sie finden», sagt Steger. Nebst der manuellen Durchsuchung mit den vielen Helfern setzte Steger auch schon spezielle Suchhunde ein. Selbst ein sogenannter Schweisshund, der spezifisch Tierbauten untersucht, blieb erfolglos. Zusätzlich wurden auch Kameras um Pfyn herum aufgestellt, um den Hund zu finden. «Als Nächstes versuchen wir es mit einer Drohne», sagt Steger. Bisher ohne Erfolg. Er gibt aber die Hoffnung nicht auf, dass Iluq noch lebt.

Laut Polizeisprecher Mario Christen sind seit dem 22. Dezember 31 Meldungen von entlaufenen Hunden bei der Kantonalen Notrufzentrale eingegangen. 23 davon konnten entweder vermittelt oder vom Besitzer selbst wiedergefunden werden.

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