Sturmschäden halten sich in Grenzen

Am vergangenen Wochenende erreichte das Sturmtief Alexander die Ostschweiz. Im Flachland wurden Sturmböen von 100 Kilometern pro Stunde, in den Bergen von bis zu 155 Stundenkilometern gemessen. Nebst stürmischem Wind brachte das Tief hauptsächlich Regen.

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Am vergangenen Wochenende erreichte das Sturmtief Alexander die Ostschweiz. Im Flachland wurden Sturmböen von 100 Kilometern pro Stunde, in den Bergen von bis zu 155 Stundenkilometern gemessen. Nebst stürmischem Wind brachte das Tief hauptsächlich Regen.

Thurgau und St. Gallen betroffen

Laut «MeteoSchweiz» fielen im Toggenburg und im Säntisgebiet zwischen 60 und 80 Liter Regen pro Quadratmeter. In Kombination mit der Schneeschmelze führten die Niederschläge vielerorts zu Überschwemmungen.

Betroffen waren vor allem die Kantone St. Gallen und Thurgau. So trat bei Frauenfeld die Thur über die Ufer. Laut Daniel Meili von der Kantonspolizei Thurgau sind am vergangenen Wochenende 40 Schadensmeldungen eingegangen.

Marginale Schäden

Trotz der Überschwemmungen und starken Winde halten sich die Schäden in Grenzen. «Die Versicherungssumme ist marginal», sagt Tommy Winiger von der Gebäudeversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen. «Die Schäden belaufen sich auf etwa 75 000 Franken, wobei zwei Drittel der Fälle dem Hochwasser geschuldet sind. Die übrigen Zwischenfälle beschränken sich auf abgedeckte Ziegel.»

Im Kanton Thurgau sieht es ähnlich aus. Laut Fredy Weber, Leiter des Versicherungs- und Schadendiensts des Kantons Thurgau, beläuft sich die Schadenssumme auf etwas über 100 000 Franken. (tn)