Studie zur regionalen Krankenkasse

OSTSCHWEIZ. Die Ostschweizer Kantone haben am Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie eine Studie zum Thema kantonale oder regionale Krankenkasse in Auftrag gegeben.

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Einheitskasse statt Kassen-Wirrwarr? In der Ostschweiz wird dies geprüft. (Bild: Keystone)

Einheitskasse statt Kassen-Wirrwarr? In der Ostschweiz wird dies geprüft. (Bild: Keystone)

Die Gesundheitsdirektorenkonferenz der Ostschweiz (GDK-Ost) hat sich bei ihrer Frühjahrszusammenkunft mit dem Thema kantonale/regionale Krankenkasse befasst. Eine klare Mehrheit der Kantone bekräftigte dabei ihr Interesse am Thema und hat die Erteilung eines Studienauftrages beschlossen.

«Die steigenden Krankenkassenprämien stellen ein Problem sowohl für die Prämienzahlenden als auch die öffentliche Hand dar», heisst es in der Mitteilung der GDK-Ost. Das heutige System soll einer objektiven Analyse unterzogen werden und Optimierungsvarianten evaluiert werden.

Professor Urs Brügger vom Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie wird mit der Erarbeitung der wissenschaftlichen Studie beauftragt. Die Ostschweizer Kantone werden im Projekt durch den Kanton Glarus vertreten. Die Studienergebnisse werden auf Ende Jahr erwartet. (pd/rr)