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STREIT: Bluttat in Gossau: Schütze hatte keinen Waffenschein

Am Mittwochmorgen hat ein 52-Jähriger an der Schwalbenstrasse in Gossau auf seine Lebenspartnerin geschossen, bevor er sich selbst richtete. Die Frau erlitt eine Fleischwunde - sie befindet sich in der Obhut von Angehörigen.
Nach schweren Verbrechen kommt die Spurensicherung zum Einsatz. (Bild: Archiv/Stefan Schaufelberger (Symbolbild))

Nach schweren Verbrechen kommt die Spurensicherung zum Einsatz. (Bild: Archiv/Stefan Schaufelberger (Symbolbild))

Die St.Galler Kantonspolizei hat neue Erkenntnisse zur Bluttat, die sich am Mittwochmorgen in Gossau ereignet hat. Ein 52-jähriger Mann hatte an der Schwalbenstrasse auf seine Partnerin geschossen und sich danach selbst gerichtet - die Polizei fand seine Leiche in der Wohnung. "Der Mann war nicht im Besitz eines Waffenscheins", erklärt Hanspeter Krüsi, Chef Kommunikation der Polizei, auf Anfrage. Mit welcher Art von Waffe der Mann die Tat beging, sagt Krüsi nicht - ausser, dass es sich nicht um eine Armeewaffe gehandelt habe.

Partnerin bedroht

Nach Erkenntnissen der Polizei war es zwischem dem in einer gemeinsamen Wohnung lebenden Paar zu einem Streit gekommen. Dabei bedrohte der Mann seine Partnerin mit einer Schusswaffe. Ihr gelang es, die Wohnung via Treppenhaus zu verlassen. Daraufhin gab der 52-Jährige mehrere Schüsse ab. Sicher einer davon traf die Flüchtende. Die Frau erlitt dabei eine Fleischwunde im Kopf-/Halsbereich, wie Hanspeter Krüsi sagt. Ihr gelang es in der Folge trotzdem, mehrere hundert Meter mit ihrem Auto zu flüchten und die St.Galler Kantonspolizei zu verständigen.

Frau wird betreut

Nach einer ersten Untersuchung konnte die Frau das Spital bereits am Mittwoch wieder verlassen. "Sie befindet sich derzeit in der Obhut von Angehörigen und wird betreut", hält Krüsi weiter fest. Der 52-jährige Mann war der Polizei vor der Tat unbekannt gewesen. (kapo/tn/dwa)

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