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Strafanträge für den Chauffeur: Viereinhalb Jahre oder vier Monate

Er war der Chauffeur bei der letzten Fahrt nach Kümmertshausen: Müslüm D. ist wegen Gehilfenschaft zum Raub und wegen mehrfacher qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz verurteilt. Viereinhalb Jahre Freiheitsstrafe beantragt der Staatsanwalt. Der Verteidiger will vier Monate bedingt bei einer Probezeit von drei Jahren, dazu eine Geldstrafe. Müslüm D. verweigert vor Gericht meist die Aussage. Sein Verteidiger erklärt, er habe ihm verboten, etwas zu sagen. Sein Mandant sei «von der Rolle». Er sei drei Jahre und acht Monate in Untersuchungs- und Sicherheitshaft gesessen. Praktisch nur in Isolationshaft. Obwohl Müslüm D. unter schwerer Angststörung und chronischer Depression leide. Bei den Drogendelikten könne ihm nur der Kauf nachgewiesen werden. Man könnte meinen, Müslüm D. sei ein Justizopfer, kontert der Staatsanwalt. «Das ist ein Heroinhändler, in St. Gallen bestens bekannt.» Mindestens zweimal habe Müslüm D. eine grössere Menge Heroin erhalten. Mit dem Verkauf habe er die eigene Kokain- und Drogensucht finanziert. Er sei «nicht im Mindesten geständig» und einschlägig vorbestraft. (san)

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