Stille Gedenkfeier für verstorbenen Kripo-Chef

«Wir sind fassungslos.» Mehrere hundert aktive und ehemalige Angehörige des Korps der St.

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«Wir sind fassungslos.» Mehrere hundert aktive und ehemalige Angehörige des Korps der St. Galler Kantonspolizei sowie weiterer Korps aus dem In- und Ausland, Vertreter politischer Behörden, Vertreterinnen und Vertreter von Partnerorganisationen der Polizei haben gestern nachmittag in einer schlichten Gedenkfeier in der St. Galler Kathedrale Abschied genommen von Bruno Fehr. Der langjährige St. Galler Kripo-Chef ist vor zwei Wochen freiwillig aus dem Leben geschieden. Er hatte in einem längeren beruflichen Veränderungsprozess gestanden.

Ohnmächtig und betroffen

Die Trauergemeinde erhebt sich. Ohnmächtig, wortlos, tief betroffen heisst es später in der Feier. «Sein Tod ist noch nicht wirklich bei uns angekommen.» Bruno Fehr habe sich unermüdlich für die Sache eingesetzt, er sei für viele eine Art Mentor und er sei fürsorglich gewesen – ein facettenreicher Mensch.

Motor und Ansprechperson

«Du warst in vielem der Motor. Du warst Ansprechperson für uns und unsere Fragen. Deine Sorgen hast du für dich behalten», wendet sich Stefan Kühne, stellvertretender Chef der St. Galler Kriminalpolizei, an den verstorbenen Vorgesetzten. «Leb wohl, Bruno. Danke für alles.» Ein letzter Fahnengruss. Schweigend verlässt die Trauergemeinde die Kathedrale. (rw)