Stier ausgerissen

KONSTANZ. Ein vierjähriger Zebu-Zwerg-ist am Mittwochabend ausgebrochen und lieferte sich anschliessend eine Verfolgungsjagd mit zahlreichen Polizeibeamten, seinem Besitzer und weiteren Hilfskräften.

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Gegen 20.30 Uhr wurde der Ausreisser entdeckt, wie das Polizeipäsidium Konstanz mitteilt. Es begann eine längere Verfolgungsjagd. Mutige und durchaus selbstlose Versuche seitens sich dazugesellenden Autofahrer, das angriffslustige und aggressive Tier zu stoppen, schlugen fehl. Es kam sogar zu einem Zusammenstoss mit dem flüchtenden Stier.

Das Tier rannte anschliessend auf das umzäunte Gelände einer Firma, wo er durch zwischenzeitlich zwei eingetroffene Tierärzte mit Betäubungsmittelpfeilen zum Liegen gebracht werden sollte. Offensichtlich unbeirrt der Betäubungsmittel raffte sich der Widerspenstige wieder auf und setzte seine Flucht fort.

Schliesslich konnte das Tier von zwei Streifenwägen eingekeilt werden und mit einem Lasso gelang es dem Tierarzt, den Stier einzufangen. Der Arzt warf sich auf das zwischenzeitlich erschöpfte Tier und weitere Personen konnten den Ausreißer am Boden fixieren und fesseln. In einem Viehwagen wurde der Ausbüchser an seinen "Wohnort" bei Unterschwarzach zurück gebracht. Zurückgelegt hatte der Stier eine beachtliche Strecke von etwa elf Kilometer. (ppk/jar)