Wechsel in die Privatwirtschaft: St.Galler Ständerat Benedikt Würth wird Rechtsberater

Nach dem Ausscheiden aus der St.Galler Regierung wechselt Benedikt Würth in die Privatwirtschaft und wird Rechtsberater. Diese Tätigkeit will er neben seinem Mandat als Ständerat ausüben.

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Benedikt Würth will neben seiner politischen Tätigkeit als Ständerat auch als Rechtsberater in einer St.Galler Kanzlei arbeiten.

Benedikt Würth will neben seiner politischen Tätigkeit als Ständerat auch als Rechtsberater in einer St.Galler Kanzlei arbeiten.

Bild: Peter Klaunzer, Keystone

(pd/dh) Benedikt Würth wechselt in die Privatwirtschaft. Nach dem Ausscheiden aus der St.Galler Regierung und seiner Wahl zum Ständerat wird er als Rechtsberater in das St.Galler Anwaltsbüro Swiss Legal asg.advocati eintreten, wie es in einer Mitteilung heisst. Dort soll er ausgewählte Verwaltungsratsmandate wahrnehmen und auch in einzelnen Beratungsmandaten tätig sein. Martin Gehrer, ehemaliger St.Galler Regierungsrat, ist in derselben Kanzlei tätig, sowie auch Jörg Frei, ehemaliger St.Galler CVP-Kantonalparteipräsident.

Benedikt Würth wurde wie Paul Rechsteiner im November 2019 im zweiten Wahlgang in den Ständerat gewählt. Bereits 2010 wurde Würth für die CVP in die St.Galler Regierung gewählt. Ab 2011 leitete er das Volkswirtschaftsdepartement, seit gut drei Jahren steht er dem Finanzdepartement vor. Seit März 2017 ist Würth zudem Präsident der Konferenz der Kantonsregierungen. Zuvor sass er 15 Jahre im St.Galler Kantonsrat, von 2008 bis 2011 leitete er die Fraktion. Vor dem Wechsel in die Pfalz war er erster Präsident der fusionierten Stadt Rapperswil-Jona gewesen. Dort lebt er noch heute mit seiner Frau und den beiden Kindern. Würth wuchs in Mörschwil auf und studierte an der Universität St.Gallen Rechtswissenschaften. Vor seiner Behördentätigkeit war Würth bei der OBT Treuhand AG in leitender Stellung.