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St.Galler Kantonsrat gibt grünes Licht für IT-Offensive

Das St.Galler Kantonsparlament hat 75 Millionen Franken für die IT-Bildungsoffensive bewilligt. Grundsätzlichen Widerstand gab es nicht, warnende Stimmen jedoch schon: So fordert die SVP, dass überprüft wird, ob die geplanten Forschungsprojekte auch tatsächlich eine Wirkung im Schulzimmer haben.
Adrian Vögele
Die IT-Offensive kommt voraussichtlich im Februar 2019 vors Volk. (Bild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die IT-Offensive kommt voraussichtlich im Februar 2019 vors Volk. (Bild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die St. Galler Informatik-Bildungsoffensive hat die nächste Hürde genommen: Das Kantonsparlament bewilligte gestern einen Kredit von 75 Millionen Franken für das Vorhaben, das sämtliche Bildungsstufen von der Primarschule bis zur Universität umfasst. Opposition gab es im Rat keine. Zufrieden zeigten sich die Fraktionen besonders damit, dass die Offensive nun auch einen Schwerpunkt auf die Berufsbildung legt. Die Regierung hatte diesen Bereich nach Kritik in der Vernehmlassung noch ausgebaut. Trotz der grundsätzlichen Zustimmung gab es auch warnende Stimmen im Rat. Isabel Schorer (FDP) sagte, es müsse geklärt werden, wer langfristig für die Kosten aufkomme. Sandro Wasserfallen (SVP) sagte, es sei fraglich, ob die Investitionen in die Forschung - etwa an der Pädagogischen Hochschule - tatsächlich einen Mehrwert für die Schulen schaffen würden. Das gelte es zu überprüfen. "Zudem dürfen wir die Kinder nicht schon im Kindergarten und in der Primarschule mit Bildschirmarbeit überlasten.»

Bildungschef Stefan Kölliker wies darauf hin, dass bei den Schülern nicht nur Computerkenntnisse, sondern auch «Soft Skills» wie etwa Teamfähigkeit verstärkt gefördert werden. Mit der IT-Offensive nehme der Kanton St.Gallen schweizweit eine Pionierrolle ein. "Wir machen damit den Schritt aus der Defensive in die Offensive." Die Massnahmen sollen den Fachkräftemangel entschärfen und dem Wirtschaftsstandort St.Gallen Auftrieb geben. Der Rat behandelt das Geschäft im Herbst in zweiter Lesung. Die Volksabstimmung ist für Februar 2019 geplant.

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