Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Zweiter Wahlgang in Thal: Kein Anwärter fürs Gemeindepräsidium erhält genügend Stimmen

Fünf Kandidaten wollen die Nachfolge von Gemeindepräsident Röbi Raths in Thal antreten. Im ersten Wahlgang erhielt jedoch niemand ausreichend Stimmen. Am besten schnitten Werner Reifler und Felix Bischofberger von der CVP ab.
Rudolf Hirtl
Mitten im Wahlkampf: Die fünf Kandidaten am Tagblatt-Podium. (Archivbild: Lisa Jenny)

Mitten im Wahlkampf: Die fünf Kandidaten am Tagblatt-Podium. (Archivbild: Lisa Jenny)

Felix Bischofberger vor Werner Reifler und dahinter der Rest des fünfköpfigen Feldes, wobei beim 1. Wahlgang noch keiner das absolute Mehr erreicht: Davon konnte bei der Ersatzwahl für Gemeindepräsident Röbi Raths in Thal ausgegangen werden. Gewählt wurde tatsächlich noch kein neuer Gemeindepräsident, denn das absolute Mehr von 1107 erreichte niemand, doch bei der Rangierung halten sich die beiden CVP-Kandidaten nicht an die Prognosen. Werner Reifler liegt mit 564 Stimmen knapp vor Felix Bischofberger mit 540 Stimmen. Dahinter folgend mit Respektabstand Felix Wüst (FDP) mit 474, Michael Fitzi (SVP) mit 396 und Rossano Sarcinella (parteilos) mit 151 Stimmen.

Unterwegs mit "Dankeschön"-Klebern

Weniger überrascht vom Resultat zeigt sich Werner Reifler. «Ich habe mir das durchaus zugetraut», sagt er selbstbewusst und zeigt sich dankbar über das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler. «Die Stimmen für mich zeigen, dass die Thalerinnen und Thaler einen Gemeindepräsidenten wollen, der über einen politischen und wirtschaftlichen Leistungsausweis verfügt», so Reifler, der schon kurz nach Bekanntwerden des Resultates in der Gemeinde unterwegs ist, um ein fettes «Dankeschön» auf seine Wahlplakate zu kleben.

Von einer Enttäuschung will Felix Bischofberger auf Anfrage nicht reden, doch er räumt dennoch ein, dass er sich das Resultat doch andersherum erhofft hat. «Ich bin zufrieden. Es ist ein für einen Altenrheiner sehr gutes Resultat. Es war ausserdem mit gleich fünf Kandidaten ein schwieriger Wahlkampf.» Teilnahme am zweiten Wahlgang bleibt offen Ob beim zweiten Wahlgang am 17. November erneut Reifler und Bischofberger antreten werden, bleibt gestern offen. Beiden verweisen auf die Partei, die das Resultat nun zuerst zu analysieren habe.

Vorteil für amtierende Gemeinderäte

«Ich bin zufrieden mit Platz drei. Für das erste Mal ist das nicht schlecht», sagt Felix Wüst von der FDP. Dass er im Gegensatz zu den beiden Erstplatzierten nicht im Gemeinderat sitze, taxiert er als Nachteil. Ob er neuerlich ins Rennen gehe, werde er zusammen mit der Partei entscheiden. «Ich bin zufrieden», sagt auch Michael Fitzi zu seinem erstaunlich guten Resultat. Er werde sich mit Familie und Partei besprechen und dann über ein erneutes Antreten entscheiden.

Die fünf Kandidaten haben wie folgt abgeschnitten:

Werner Reifler (CVP): 564 Stimmen

Felix Bischofberger (CVP): 540 Stimmen

Felix Wüst (FDP): 474 Stimmen

Michael Fitzi (SVP): 396 Stimmen

Rossano Sarcinella (parteilos): 151 Stimmen

Die Stimmbeteiligung liegt 54,3 Prozent, 2239 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben gewählt. 25 Stimmzettel waren leer, 2 ungültig.

Den Sprung in die Geschäftsprüfungskommission hat Manuela Giotto mit 1732 Stimmen geschafft.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.