Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Jack Stoiker gastiert in St.Gallen: Zwei Konzerte für die Ewigkeit

Mit seiner Musik hat Jack Stoiker auch über die St.Galler Musikszene hinaus Kultstatus erlangt. Am Wochenende gastierte er wiedermal in seiner Heimatstadt und spielte in der Torpedo-Bar zwei unvergessliche Konzerte. Sie sollen schon bald als Live-CD erscheinen.
David Gadze
Seit 20 Jahren gemeinsam unterwegs: Jack Stoiker (rechts) und Marc Jenny. (Bilder: Michel Canonica/2. November 2018)

Seit 20 Jahren gemeinsam unterwegs: Jack Stoiker (rechts) und Marc Jenny. (Bilder: Michel Canonica/2. November 2018)

Zwei Konzerte, zweimal 100 Zuschauer, zweimal ausverkauft, zweimal unvergesslich: Am Wochenende hat Jack Stoiker in der Torpedo-Bar (einmal mehr) eine triumphale Rückkehr nach St.Gallen gefeiert. 20 Jahre ist es her, seit er erstmals die Bühne betrat. Seither ist er mit überzeichneten Alltagsgeschichten, Texten über Liebe, Sex und Masturbation, schiefem Gesang und minimalistischer Musik zu einer Kultfigur geworden. Den runden Geburtstag feierten der seit Jahren in Fribourg wohnhafte Trash-Barde und Marc Jenny, der ihn seit der Anfangszeit am Kontrabass begleitet, nun mit zwei besonderen Partys: Die Konzerte wurden für eine Live-CD mitgeschnitten.

Über 30 Songs pro Abend

Die Besucherinnen und Besucher bekommen an den beiden feucht-fröhlichen Abenden die volle Ladung: Der selbst ernannte «Bob Dylan für Arme» spielt nahezu jedes Lied, das er geschrieben hat – über 30 Songs pro Konzert. Nebst obligatorischen Nummern wie dem «Heimatlied», «Uf em Liintuech», «Wa chönd d Vögel deför» oder «Hoffnig, Fründschaft, Ehrlichkeit» gibt es auch solche zu hören, die er seit Jahren nicht mehr aufgeführt hat: «Bescheideni Verhältnis», «Kleiner Sizilianer», «De Föfer und s Weggli» oder «Kassefrölein», die auf «Hellwach» – dem von Stoiker selber auf CD gebrannten und an Konzerten verkaufen Vorgänger seines längst vergriffenen Albums «Hällwach» – zu finden waren. Dass nicht jeder Akkord und jede Textzeile sitzt, nimmt man gerne in Kauf, um diese Lieder mal wieder zu hören.

Dazu kommen bekannte und unbekannte Songs, die Stoiker bisher nie veröffentlicht hat, etwa «I de Sackhoor», «Herr Polizist», «(Die Brauerei isch e) Burg», «Nie wieder» oder «Resi». Natürlich darf auch das neuste Stück nicht fehlen, «das zeigt, dass wir unterdessen eine Stütze der Gesellschaft sind»: «Ochsegallefleckeseife», ein Lied über das Entfernen von «Gagl» an Kleidern. Als Zugabe gibt es zwei «Cover» seiner Band Knöppel, «Abseits» und «Prada», das im Februar bei einem SRF-Voting zum besten Schweizer Rocksong aller Zeiten gewählt wurde.

Live-CD, neue Knöppel-Platte und ein Stoiker-Mini-Album

Wann die Live-CD erscheinen wird, ist noch unklar. Rund 20 Songs sollen sich am Ende darauf finden, sagt Jack Stoiker. Es sei «höchste Zeit», einige der nie veröffentlichten Lieder herauszugeben. Es gehe ihm aber auch darum, die gut 20-jährigen Stücke «so festzuhalten, wie wir heute klingen». Stoiker-Fans dürften sich jedenfalls dreifach freuen: Nebst der Live-CD entsteht derzeit auch eine neue Knöppel-Platte. Ausserdem kündigt Jack Stoiker an, an neuen Songs für ein Mini-Album zu arbeiten.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.