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Zum Sommerkleid ein Smoothie: «The Closet» ist an den St.Galler Marktplatz gezogen

Die Boutique «The Closet» hat mit einem neuen Ladenkonzept am Marktplatz eröffnet. Mitten im Geschäft gibt es neben hippen Festivalkleidern erstmals auch eine Smoothiebar und ein Kosmetikstudio.
Emma-Emily Wolf
Andrea Ferrari (links) und Kim Geiger im neuen «The Closet». (Bild: Emma-Emily Wolf)

Andrea Ferrari (links) und Kim Geiger im neuen «The Closet». (Bild: Emma-Emily Wolf)

Trendige Hippie- und Coachella-Kleider locken am Marktplatz 24 seit einigen Tagen vorwiegend junge Kundschaft an. Der Kleiderladen «The Closet» ist von der Brühlgasse 34 hierher gezogen. Umgeben von Kleidern, Schuhen, Schmuck und Accessoires begrüssen die Inhaberinnen Kim Geiger und Andrea Ferrari ihre Kundinnen mit einem herzlichen Lachen.

Mit dem Standort hat sich auch das Ladenkonzept verändert: Während der Kleiderstil gleich geblieben ist, ergänzen erstmals eine Smoothiebar und ein Kosmetikstudio das Modeangebot. «Die Smoothies kommen bereits gut an, sogar die grünen», witzelt Geiger.

Nägel, Wimpern und Füsse werden im Kosmetikstudio behandelt und auch die Haarentfernungsmethode Shaba ist möglich. Im zusätzlich eingerichteten Nähatelier kann Ferrari als gelernte Schneiderin Kleidungsstücke passend machen und auf Wunsch auch mit verschiedenen Materialien Jeansjacken aufpeppen.

Von der Brühlgasse bis nach Zürich

Vor zwei Jahren beschlossen die beiden aus der Textilbranche stammenden Freundinnen ihren Traum vom eigenen Kleiderladen zu verwirklichen. Die erste «The Closet»-Boutique entstand an der Brühlgasse 34 und verbreitete sich bald durch Pop-Up-Stores in Zürich und Winterthur sowie an zahlreichen Fashionevents.

«Am Anfang von ‹The Closet› hatten wir in unserem Umfeld viele Kritiker, die uns sagten, dass wir in der Textilbranche nur untergehen würden, ohne gegen die grossen Modekonzerne überhaupt eine Chance zu haben. Wir sind jedoch zwei Sturköpfe, die diese Kritik nur noch mehr anspornte», sagt Geiger und lacht.

Um diesen Modekonzernen mit ihrer Massenproduktion etwas entgegenzusetzen, entschieden sich Ferrari und Geiger für ein spezielles Verkaufskonzept. Jedes Kleidungsstück im Laden gibt es nur vier bis fünf Mal. Ist etwas ausverkauft, wird es nicht nachbestellt. Somit soll das gekaufte Teil etwas Besonderes bleiben. Dennoch sind die Preise vergleichsweise günstig und halten mit den Preisen von Zara und H&M mit.

Von italienischer Mode inspiriert

Hauptsächlich handelt es sich um No-Name-Kleidung aus ganz Italien. Einmal im Monat reisen Ferrari und Geiger in die Modemetropole Mailand und suchen dort aus, welche Kleider sie neu ins Sortiment aufnehmen wollen.

Neu hätten sie dazu ergänzend auch Marken aus der Schweiz dazugenommen. «Es handelt sich vor allem um Labels von Start-Ups, um diese zu unterstützen, da wir selber wissen, wie schwer der Anfang ist», erklärt Geiger.

Am wichtigsten ist den beiden Inhaberinnen die Nahbarkeit. «Jeder soll wissen, wer hinter der Marke steht», sagt Geiger. Deshalb verkaufen die beiden 28-Jährigen ihre Produkte selbst vor Ort und sind zu jeder Zeit ansprechbar. Ausserdem präsentieren sie alle zwei Wochen ihre neuen Produkte live auf Instagram.

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