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Die Parlamentssitzung in Gossau wird wegen der Nati später angepfiffen

Das Gossauer Stadtparlament startet nächsten Dienstag eine halbe Stunde später als geplant. Grund dafür ist der Achtelfinal der Fussballnati. In der dritten Halbzeit geht es ums Abwärmenetz und die Maitlisek.
Johannes Wey
Das Verhältnis zwischen Stadt Gossau und Maitlisek soll neu geregelt werden. (Bild: Benjamin Manser, 4. Mai 2018)

Das Verhältnis zwischen Stadt Gossau und Maitlisek soll neu geregelt werden. (Bild: Benjamin Manser, 4. Mai 2018)

In der Maitlisek hat es künftig auch Platz für Realschülerinnen. Dafür werden die finanziellen Beiträge der Stadt auf eine neue Basis gestellt und für die Schule besser planbar. Das sieht zumindest eine neue Leistungsvereinbarung vor, die das Parlament kommenden Dienstag berät.

Mit der Leistungsvereinbarung soll sich auch das Ungleichgewicht zwischen Mädchen und Buben in der Gossauer Sekundarstufe und insbesondere im OZ Rosenau abschwächen. Die Beiträge an die Maitlisek werden gedeckelt. Das Kostendach richtet sich nach den Kosten pro Schüler in der städtischen Oberstufe. Davon werden 50 Prozent der Beiträge, welche die Maitlisek von Dritten wie Eltern und Kirche erhält, abgezogen.

Der Losentscheid soll gelten

Die Vorberatende Kommission empfiehlt die Leistungsvereinbarung wie der Stadtrat zur Annahme, schlägt aber eine Änderung vor: Wenn es künftig mehr Interessentinnen für die Maitlisek gibt als Plätze, soll eine Kommission per Los entscheiden. Doch während der Stadtrat den Eltern bei einer Ablehnung das Recht auf ein Wiedererwägungsgesuch einräumen wollte, empfiehlt die Vorberatende Kommission diese Passage zu streichen. Einen Änderungsantrag hat auch die SVP-Fraktion angekündigt.

SVP will fixen Kostendeckel

Die SVP hat in einer Medienmitteilung einen Änderungsantrag zur Leistungsvereinbarung mit der Maitlisek angekündigt. Die Kostenbeteiligung der Stadt könne man in diesem Ausmass auf keinen Fall befürworten. Für die Beiträge von Dritten bestehe keine Vereinbarung und somit auch keine Garantie. Bei Ausfällen könne es aber nicht sein, dass der Steuerzahler für Schülerinnen einer Privatschule gleich viel ausgebe, wie für Schüler in einer städtischen Schule. «Die Maitlisek könnte so zum Fass ohne Boden werden.» Der Gegenvorschlag der SVP sieht deswegen einen Fixbetrag pro Schülerin von jährlich 18500 Franken vor. (pd/jw)

Geld für das Energienetz im Grenzgebiet

Auch zur Beteiligung der Stadt Gossau an der Energienetz GSG AG wurde eine Vorberatende Kommission eingesetzt. Ziel der AG ist der Bau und Betrieb eines Netzes, dass Abwärme aus dem Industriegebiet zwischen Gossau, St. Gallen und Gaiserwald nutzbar machen soll. Für die ersten beiden Etappen wird mit Investitionskosten von 5,5 Millionen Franken gerechnet.

Folgt das Parlament den Anträgen von Stadtrat und Vorberatender Kommission, wird sich die Stadt Gossau mit 600000 Franken an der Energienetz GSG AG beteiligen. Ausserdem leistet sie einen Einmalbeitrag an die ersten beiden Etappen in der Höhe von 600000 Franken, die je zur Hälfte aus dem Energiefonds sowie der Investitionsrechnung der Stadtwerke bestritten werden. Die Zusagen stehen unter dem Vorbehalt, dass sich die weiteren Partner, die Stadt St. Gallen, die Gemeinde Gaiserwald sowie die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG, ebenfalls im vorgesehenen Umfang beteiligen.

Weitere Traktanden sind die Antwort auf eine Interpellation von Florian Kobler zum Lärmschutz und auf eine weitere von Werner Bischofberger (beide SP) zur Stadtlandschaft Mooswies.

Sitzung beginnt wegen WM-Fieber später

Die Parlamentssitzung wird nicht wie gewohnt um 18 Uhr, sondern eine halbe Stunde später beginnen. Grund dafür ist der Achtelfinal bei der Fussball-Weltmeisterschaft, wie Parlamentspräsident Markus Mauchle auf Anfrage bestätigt. Die Schweiz trifft dabei um 16 Uhr auf Schweden. Mit der Verschiebung habe man vorsichtshalber das Ende der Gruppenphase und damit die definitive Qualifikation der Schweiz abgewartet. Bei einem normalen Verlauf dürfte das Spiel vor 18 Uhr enden. Für die Parlamentarierinnen und Parlamentarier bleibt zu hoffen, dass es nicht zu einer Verlängerung oder gar zu einem Elfmeterschiessen kommt.

Sitzung Stadtparlament: Dienstag, 18.30 Uhr, Fürstenlandsaal

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