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Zuerst feiert Lars Geisser den Kranz,
dann wartet die Arbeit

Der Mörschwiler Lars Geisser überzeugte am St. Galler Kantonalfest in Tübach mit Rang fünf. Seine Clubkollegen Fabian Rüegg und Simon Oertig runden das gute Ergebnis des Stadtverbands ab.
Ives Bruggmann
Der Mörschwiler Lars Geisser (oben) bezwingt im vierten Gang von Tübach den Zürcher Daniel Kunz. (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY)

Der Mörschwiler Lars Geisser (oben) bezwingt im vierten Gang von Tübach den Zürcher Daniel Kunz. (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY)

Ein Tag nach dem St. Galler Kantonalschwingfest waren für die Mitglieder des Schwingerverbands St. Gallen und Umgebung Abbauarbeiten angesagt. Da gab es auch für den Kranzgewinner Lars Geisser aus Mörschwil keine Ausnahme.

Am Sonntag erschwang sich der 29-Jährige dank vier Siegen und zwei gestellten Gängen Rang fünf und somit den Kranz. Es ist seine zehnte Auszeichnung dieser Art. Doch, weil das Fest vom Stadtverband organisiert wurde und nicht weit weg von Zuhause stattfand, war es für ihn nicht eines wie jedes andere. «Wir haben ja alle mitgeholfen beim Aufbau. Und im Publikum sassen viele bekannte Gesichter», sagt Geisser. Das habe das Fest schon speziell gemacht.

Der Makel im fünften Gang

Besonders bei seinem letzten Gang, als Geisser Daniel Wettstein platt auf den Rücken warf, jubelte das Publikum über Geissers Kranzgewinn. «Das macht schon Spass», sagt Geisser, der mit seinen gezeigten Leistungen zufrieden ist. Mit einer Ausnahme. «Im fünften Gang gegen Mario Schneider hätte ich mehr Risiko nehmen müssen.» Denn ob Niederlage oder Gestellter hätte am Ende nicht mehr viel ausgemacht. Ein Sieg jedoch hätte den Mörschwiler Turnerschwinger, sogar in den Schlussgang, katapultieren könnten. Das ist aber auch der einzige Wermutstropfen.

Der Stadtverband konnte mit Fabian Rüegg und Simon Oertig zwei weitere Kränze feiern. Für den 22-jährigen Gossauer Oertig ist der erste Kranz überhaupt. «Sensationell», freut sich auch Geisser.

Der Exploit fehlt noch

Mit seinem Clubkollegen liess er das erfolgreiche Schwingfest im Festzelt ausklingen. Doch schon am nächsten Morgen waren die Kräfte der Schwinger wieder gefragt. Diesmal jedoch für den Abbau. Bereits am Freitag hatte der Geschäftsführer einer Metallbaufirma einen Arbeitstag für den Aufbau geopfert. Am Montag baute er mit den Clubmitgliedern das Gelände ab. «Das gehört dazu. Wir machen das gerne.»

Geisser gehört seit der vergangenen Saison zu den regelmässigen Kranzgewinnern in der Nordostschweiz. Was ihm noch fehlt, ist der Exploit. Einen solchen strebt Geisser in naher Zukunft an. «Ich will im Winter einen sauberen Aufbau machen, denn mein Ziel ist der Kranzgewinn am Eidgenössischen 2019.» Dafür passte der Mörschwiler sein Training bereits an und lässt sich in dieser Hinsicht auch professionell beraten.

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