Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

St.Galler Boxer Zino Meuli gewinnt souverän

Zino Meuli vom Boxclub Sportring St. Gallen gewinnt den Kampf gegen den Ungar Georgi Vari ohne Probleme. Meuli bleibt dadurch auf professionellem Niveau ungeschlagen.
Eric Hug
Der 25-jährige Zino Meuli während des Kampfs gegen den Ungar Gergo Vari im Athletik-Zentrum in St. Gallen. (Bild: Urs Bucher)

Der 25-jährige Zino Meuli während des Kampfs gegen den Ungar Gergo Vari im Athletik-Zentrum in St. Gallen. (Bild: Urs Bucher)

Elf Kämpfe, elf Siege. So lautet die ansehnliche Bilanz von Zino Meuli auf professioneller Boxebene. Auch im Kampf gegen den Ungar Gergo Vari am vergangenen Samstag im St. Galler Athletik-Zentrum liess der Horner nichts anbrennen. Obwohl es Meuli nicht schaffte, seinem Kontrahenten einen finale K.o.-Schlag zu verpassen und so den Kampf vorzeitig zu beenden, gewann er letztlich souverän über sechs Runden. «Es war natürlich kein Selbstläufer. Aber ich hab schon während des Kampfs gemerkt, dass der Sieg nicht in Gefahr ist.» Das es so gut laufen würde, war nicht anzunehmen. Der letzte Kampf von Meuli lag nur fünf Wochen zurück. Nachdem er seinem Körper zuerst zwei Wochen Erholung gegönnt hat, blieben ihm nur noch knapp drei Wochen, um sich auf den Kampf gegen Vari vorzubereiten.

Zu überlegen, zu stark

Trotz kurzer Vorbereitungszeit, für Meulis Trainer René Engler kam der Sieg nicht überraschend. Er sieht in der kurzen Vorbereitungszeit von Meuli sogar einen Vorteil: «Er konnte den Schwung vom letzten Kampf mitnehmen, er war also noch gut im Schuss.» An diesem Samstag passte für Meuli sowieso alles zusammen. Zu keiner Zeit hatte Engler am Sieg gezweifelt. Zu überlegen und zu stark boxte der 25-Jährige. Auch dass der Kampf im Athletik Zentrum ausgetragen wurde, hatte laut Engler keinen Einfluss. «Er hat den Heimvorteil nicht gebraucht, in dieser Form hätte er auch in Ungarn gewonnen.»

Meuli ist nun froh, dass er über den Sommer ein bisschen Zeit zum Verschnaufen hat. «Es war schon ein bisschen viel in letzter Zeit.» Das nächste Ziel ist aber bereits gesteckt. Ende Dezember dieses Jahres steigt in der Bodenseearena Kreuzlingen ein interkontinentaler Titelkampf, den der Betriebswirtschaftsstudent unbedingt gewinnen möchte. Davor ist im September provisorisch ein Kampf geplant. «Dieser ist allerdings noch nicht fix geplant, jetzt erhole ich mich und gehe in die Ferien, dann schaue ich weiter».

Wie es nach einem allfälligen Sieg im bedeutenden Titelkampf mit seiner Boxkarriere weiter geht, kann Meuli noch nicht sagen. «Ich schaue von Kampf zu Kampf.» Klar ist, dass sich mit einem Sieg in Kreuzlingen weitere Türen öffnen würden.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.