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Wird an Gossauer Schulen bald über Whatsapp kommuniziert?

Medienpädagogen prüfen, ob in Gossaus Schulen Whatsapp zur Kommunikation zwischen Lehrern, Schülern und Eltern eingesetzt werden soll. Auch ein Pilotprojekt mit eigenen Laptops steht an.
Der Gossauer Schulrat lässt prüfen, ob Whatsapp für die Kommunikation zwischen Schule, Schülern und Eltern tauglich ist. (Bild: Urs Bucher - 20. Februar 2014)

Der Gossauer Schulrat lässt prüfen, ob Whatsapp für die Kommunikation zwischen Schule, Schülern und Eltern tauglich ist. (Bild: Urs Bucher - 20. Februar 2014)

(pd/al) Die Digitalisierung verändert den Alltag. Auch den Schulalltag. Als zum Beispiel im Juni letzten Jahres das zu Facebook gehörende Unternehmen Whatsapp seine Nutzungsrichtlinien anpasste und den Dienst erst ab 16 Jahren zur Nutzung empfahl, entbrannte eine Diskussion über Sinn und Unsinn des Messenger-Dienstes an Schulen. Nun beschäftigt sich auch der Gossauer Schulrat mit der Frage.

«Der Rat hat einen Vorbericht zu ‹Messaging-Dienste als Kommunikationskanal im Schulalltag› zur Kenntnis genommen, aber noch keine Entscheide gefällt», heisst es in einer Mitteilung des Schulrates. Nun habe man die Medienpädagogen Nathanael Trüb und Daniel Schär damit beauftragt, rechtliche und praktische Abklärungen zu treffen, inwieweit Dienste wie Whatsapp für die Kommunikation zwischen Lehrern, Schülern und Eltern eingesetzt werden können.

Bald mit eigenen Geräten in die Schule?

Sollen Schüler im Unterricht eigene elektronische Geräte verwenden dürfen? Der Gossauer Schulrat lässt das abklären. (Bild: Pius Amrein - 4. Juli 2017)

Sollen Schüler im Unterricht eigene elektronische Geräte verwenden dürfen? Der Gossauer Schulrat lässt das abklären. (Bild: Pius Amrein - 4. Juli 2017)

Ebenso prüft der Gossauer Schulrat, ob private Informatikgeräte wie Laptops, Netbooks, Tablets oder Smartphones im Schulalltag eingesetzt werden sollen. Der Rat hat ein Pilotprojekt beantragt, in dem Lehrkräfte mit ihren Klassen freiwillig mitwirken können. Auch dieses Projekt werden die beiden Medienpädagogen Trüb und Schär begleiten. Nach dem Pilotversuch sollen sie dem Schulrat konkrete Vorschläge unterbreiten, wie eigene Laptops, Smartphones oder Tablets im Unterricht eingesetzt werden sollen.

Eine Vereinbarung zur Nutzung technischer Geräte

Ebenso erarbeiten die Pädagogen eine Benutzervereinbarung im Bereich Medien und Informatik. Diese soll die Rechte und Pflichten im Umgang mit den Informatikeinrichtungen der Schule regeln. Sie soll dereinst die Schülerinnen, Schüler und Eltern zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Computern verpflichten. Und gleichzeitig vor Gefahren der Digitalisierung schützen.

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