Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

St.Galler Hockeyvereine sind ohne Nachwuchssorgen

Der Swiss Ice Hockey Day im Eissportzentrum Lerchenfeld am Sonntag soll Kinder für den Sport gewinnen. In der Stadt St.Gallen stehe es vergleichsweise gut um den Hockeynachwuchs, findet Trainer Remo Waser.
Marco Cappellari
Eishockey wird in St. Gallen besonders im Nachwuchsbereich immer beliebter. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Eishockey wird in St. Gallen besonders im Nachwuchsbereich immer beliebter. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Übermorgen Sonntag findet im Eissportzentrum Lerchenfeld zum zweiten Mal der Swiss Ice Hockey Day statt. Der vom Schweizer Eishockeyverband initiierte Anlass soll in der ganzen Schweiz Kinder für den Sport gewinnen. In St. Gallen sind die Stadt, der Hockeyclub Eisbären sowie die Eishockeyschule Stadtbären beteiligt.

«St. Gallen ist nicht nur eine Fuss- und Handball-Stadt», sagt Remo Waser. Laut dem Gründer der Eishockeyschule Stadtbären erfreut sich hier auch Eishockey grosser Beliebtheit, besonders beim Nachwuchs. «In anderen Regionen sind die Zahlen teils rückläufig, wir sind aber auf einem guten Weg.» Ein Umstand, der nicht zuletzt ihm zu verdanken ist. Waser war es, der nach der Eröffnung der Eishalle Lerchenfeld im Herbst 2005 bei der Stadt ein Pilotprojekt anregte. Seither gehört Eissport für die Stadtsanktgaller Schulkinder zum obligatorischen Sportunterricht.

Immer mehr Mädchen spielen Hockey

An seiner Hockeyschule unterrichtet Waser aktuell über 100 Kinder, darunter zahlreiche Mädchen. «Heute ist Hockey längst nicht mehr nur ein Bubensport», sagt er. «Immer mehr Mädchen interessieren sich für Hockey.» Remo Waser begrüsst diese Entwicklung. Ihm sei es immer ein Anliegen gewesen, alle Kinder zu integrieren. Das gelte nicht nur im Bezug auf das Geschlecht. «Auch Kinder mit Handicap sollen Hockey spielen dürfen.» Auf dem Eisfeld bedeutet das: Wer spielen möchte, darf spielen. So kommen nicht nur die besten Spieler zum Einsatz. «In meinen zwanzig Jahren als Hockeytrainer habe ich immer wieder erlebt, wie Kinder aufblühen, wenn sie unterstützt und gefördert werden», sagt Waser. Dabei gehe es nicht nur um den Sport, sondern auch um Disziplin und die Persönlichkeit. «Bei uns soll jeder Trainer ein Vorbild für die Kinder sein.»

Der Swiss Ice Hockey Day soll vor allem jene Kinder ansprechen, die Eishockey noch nicht kennen. Um möglichst viele am Sonntag ins «Lerchenfeld» zu locken, werden dieser Tage 5000 Schulkinder in der Stadt angeschrieben. «Ziel ist, dass die Kinder Spass haben und vielleicht mit leuchtenden Augen nach Hause gehen.»

Zahlreiche Teilnehmer erwartet auch Patrick Fritz, Nachwuchsverantwortlicher beim HC Eisbären. «Wir rechnen mit 500 bis 1000 Kindern vom Kindergarten bis zur dritten Oberstufe. Dafür stehen wir am Sonntag alle im Einsatz.» Nebst der unentbehrlichen Unterstützung der Ehrenamtlichen sei auch das Engagement der Stadt besonders hervorzuheben. «Sie stellt Infrastruktur, Verpflegung und Ausrüstung zur Verfügung. Auf uns fallen somit glücklicherweise keine grossen Kosten», sagt Patrick Fritz.

Basis ist für den Breitensport wichtig

«Die Stadt macht einen tollen Job. Wir Vereine sind äusserst froh darüber, dass sie sich so einsetzt», sagt Remo Waser. Ihr Engagement sei nicht selbstverständlich und wohl einmalig. «Eine gesunde Basis ist für den Sport äusserst wichtig», sagt Waser. Die Jungmannschaften würden sich gut entwickeln. Ein nächstes Ziel sei das Aufstellen und Aufbauen einer B- und A-Mannschaft auf den Stufen Piccolo bis Junioren.

Ein Tag für den Nachwuchs

Am Sonntag findet von 10 bis 16 Uhr im Eissportzentrum Lerchenfeld der Swiss Ice Hockey Day statt. Den kleinen Besuchern stehen beide Eisfelder sowie ein vielfältiges Angebot zur Verfügung. Von 12 bis 13.30 Uhr sind verschiedene Hockeystars, etwa vom HC Davos oder SC Rapperswil-Jona, für eine Autogrammstunde anwesend. Alle teilnehmenden Kinder werden gratis verpflegt. Es wird empfohlen, Helm und Handschuhe mitzubringen, falls solche vorhanden sind. Für die Kleinsten steht ein Kinderhort zur Verfügung. (mac)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.