«Wir hatten ‹Sternen› bereits damals ins Auge gefasst»: Ein Wirtepaar übernimmt eine Dorfbeiz in Goldach und erfüllt sich einen lang gehegten Traum

Seit einer Woche wirten Albin und Bianca Streule im Restaurant Sternen in Goldach. Zuvor waren sie in der «Helvetia» am Rorschacher Hafenbahnhof.

David Grob
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Albin und Bianca Streule in der Gaststube im «Sternen».

Albin und Bianca Streule in der Gaststube im «Sternen».

Bild: PD

Die Dorfbeiz Sternen in Goldach hat neue Wirte. Seit einer Woche führt das Wirtepaar Albin und Bianca Streule das Restaurant an der Blumenstrasse. Albin steht in der Küche, Bianca in der Gaststube und in der Gartenbeiz. «Um die grosse Terrasse sind wir zurzeit sehr froh. So können wir das Schutzkonzept problemlos umsetzen und trotzdem viele Gäste bedienen», sagt Albin Streule. 30 Plätze sind es draussen. 60 wären möglich. Drinnen sind es 20 statt 45.

Die Coronakrise kam für das Wirtepaar zur Unzeit. Am 1. März hätte die Eröffnung stattfinden sollen, Streules wollte die weitere Entwicklung abwarten. Und dann kam der 16. März. Lockdown. Trotzdem sagt Streule:

«Die Coronakrise hat uns kaum vor grössere Probleme gestellt.»

Dorf statt Hafenmeile, Goldach statt Rorschach

Streule schwebt eine klassische Dorfbeiz vor. Gutbürgerliche Küche, Gäste aus dem Dorf, ab und zu eine Sportübertragung. «Wahrscheinlich der FC St.Gallen. Wann dies möglich sein wird, ist zurzeit ja noch ungewiss», sagt Streule.

Für das Wirtepaar bedeutet der «Sternen» eine Rückkehr nach Goldach. Und die Erfüllung eines lang gehegten Traums. Von 2006 bis 2011 führten Albin und Bianca Streule den «Ochsengarten» in Goldach.

«Wir hatten ‹Sternen› bereits damals ins Auge gefasst.»

Nach dem «Ochsengarten» führte das Paar Restaurants in der Region, ehe sie 2018 die «Helvetia» an der Hafenmeile in Rorschach übernahmen. Doch das Rauchverbot und die Klientel am Rorschacher Hafenbahnhof störten Streule zunehmend. «Wir sahen keine Perspektive mehr.» Jetzt, nach einer Woche, gibt sich Streule zufrieden: «Wir hatten regen Andrang. Vor allem Alteingesessene.»