«Glücklicherweise wurde bei uns der Wein nicht knapp»

Die Gemeinde Thal hat mit einem Festwagen und 120 Personen am Olma-Umzug teilgenommen. Sandra Bischof, Organisatorin des Thaler Auftritts, spricht von einem einmaligen Erlebnis.

Noah Salvetti
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Gemeinderätin Sandra Bischof war Organisatorin des Thaler Auftritts am Olma-Umzug. (Bild: PD)

Gemeinderätin Sandra Bischof war Organisatorin des Thaler Auftritts am Olma-Umzug. (Bild: PD)

Sandra Bischof, hatten Sie genügend Wein an Bord Ihres Festwagens?

Sandra Bischof: Glücklicherweise gab es bei uns keine Weinknappheit. Allerdings hielten die Zuschauer keine Becher in den Händen. Wir waren offenbar eine der ersten Gruppen, die Wein ausschenkte – so gesehen hatten wir eher eine Becherknappheit.

Lief bei der Darbietung alles nach Plan?

Wir sind sehr zufrieden. Wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten. Alles lief genau so, wie wir es uns vorgestellt hatten.

Ist es Ihnen also gelungen, diese «einmalige Gelegenheit», wie Sie den Umzug nannten, zu nutzen?

Ich glaube, es ist uns gut gelungen, unsere Gemeinde zu präsentieren. Wir wollten die Aufmerksamkeit auf traditionelle Berufe wie Fischer oder Winzer lenken und den Sinn fürs Regionale stärken, frei nach dem Motto: Das Schöne ist oft naheliegender, als man denkt. Man muss keinen Wein aus der Ferne trinken, wenn vor der Haustüre ein guter Tropfen produziert wird.

Der Festwagen der Gemeinde Thal, darauf sitzen die Organisatoren Stefan Tobler und Sandra Bischof. (Bild: Jolanda Riedener)

Der Festwagen der Gemeinde Thal, darauf sitzen die Organisatoren Stefan Tobler und Sandra Bischof. (Bild: Jolanda Riedener)

Das Motto Ihres Auftritts lautete: «Mir sind mitenand verbunde». Wie äusserte sich diese Verbundenheit?

Zentrales Element war der Buechberg, der im Zentrum der Gemeinde steht. Wir wollten zeigen, dass er unsere drei Dörfer nicht voneinander trennt, sondern miteinander verbindet. Dass beide Musikvereine gemeinsam aufgetreten sind und verschiedene Winzer und Fischer sich beim Auftritt vereinten, war ebenfalls ein Zeichen von Verbundenheit und kam super an.

Wie kam Ihr Festwagen an?

Sehr gut, er hat den Buechberg perfekt in Szene gesetzt. Wir ernteten viel Applaus. Viele Leute haben den Umzug extra wegen unseres Auftritts besucht. Die bedruckten Weinausgiesser und die Staader Wellen, die wir verteilt haben, waren sehr begehrt. Im Nachhinein habe ich viele positive E-Mails erhalten.

Würden Sie wieder an einem Olma-Umzug teilnehmen?

Unbedingt. Es war ein aufwendiges, aber sehr schönes Erlebnis. Die vielen Komplimente, die wir von den Leuten erhalten haben, sind der Lohn für die stundenlange Arbeit.