Regionalfussball
Noch kein Sieg: Der FC Winkeln droht den Anschluss zu verlieren

Der FC Winkeln ist im 2.-Liga-Heimspiel am Samstag um 14.30 Uhr gegen Ems unter Druck. Es müssen Punkte her.

Ives Bruggmann
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Der FC Winkeln und Captain Marc Grünenfelder (Mitte) warten weiter auf den ersten Sieg in dieser 2.-Liga-Saison.

Der FC Winkeln und Captain Marc Grünenfelder (Mitte) warten weiter auf den ersten Sieg in dieser 2.-Liga-Saison.

Donato Caspari

Ein Blick auf die Tabelle der 2. Liga genügt, um die prekäre Lage des FC Winkeln zu erkennen: sechs Spiele, zwei Punkte, ein Torverhältnis von 7:20 sowie null Siege und damit Platz elf. Das ist die magere Ausbeute des Siegers des Ostschweizer Cupfinals von Anfang Juli.

So schnell kann es gehen. Vor drei Monaten feierte der FC Winkeln mit dem regionalen Cupsieg noch einen der grössten Erfolge überhaupt und nun kämpfen die St.Galler um den Anschluss in der Tabelle der 2. Liga. Dass die Saison schwierig werden könnte, zeichnete sich bereits im ersten Saisonspiel ab. Gegen Mels, also jene Mannschaft, die Winkeln im Cupfinal noch 2:1 besiegt hatte, setzte es eine 0:6-Kanterniederlage ab. Und auch in der Folge blieb der grosse Steigerungslauf des Teams von Trainer Thomas Koller aus. Immerhin zwei Unentschieden – ein 2:2 gegen Aufsteiger Herisau und ein 4:4 gegen Ruggell – liessen sich die St.Galler notieren. Doch darüber hinaus erzielten die Winkler nur in einer weiteren Partie einen Treffer. Heisst: In der Hälfte aller Spiele blieb die Offensive ohne Tor.

Zu lange Abwesenheitsliste

Gegen das Spitzenteam Vaduz II verlor Winkeln zuletzt 0:4. Anlass zur Sorge dürfte aber weniger das Resultat als vielmehr die Länge der Abwesenheits- und Verletztenliste geben. Gegen die Liechtensteiner standen darauf zehn Namen. Bei einem qualitativ eher schmalen Kader ist diese Zahl eindeutig zu hoch. Kehren am Samstag gegen Ems einige Spieler zurück, stehen die Chancen gut, den ersten Sieg der Saison einzufahren. Ansonsten wird die Lage ungemütlich.

Während Winkeln um den Anschluss kämpft, hat sich Aufsteiger Dardania St.Gallen in der neuen Liga schnell zurechtgefunden. Das Team von Trainer Marco Pola liegt nach sechs Spielen auf dem ausgezeichneten zweiten Tabellenplatz. Mit Diego Cassani (sechs Tore) stellen die St.Galler zudem den besten Torschützen der Gruppe 1. Dardania trifft am Sonntag auswärts auf Mels.

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