Der Zauber von Weihnachten

St. Nikolaus und seinem Gefolge wurde in Lenggenwil ein würdiger Empfang bereitet – mit prächtigen Iffeln, feinen Musikklängen und viel Publikum.

Zita Meienhofer
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St. Nikolaus zieht mit seinem Gefolge in Lenggenwil ein. (Bild: Zita Meienhofer)

St. Nikolaus zieht mit seinem Gefolge in Lenggenwil ein. (Bild: Zita Meienhofer)

LENGGENWIL. Ein sonderbarer Zauber umhüllte am Samstagabend das Dorf Lenggenwil. Vom Pfarrgarten her wehten zarte Klänge. Weihnachtsmusik. Die Feuer an den Strassenrändern brachten nicht nur Licht und Wärme, sondern auch einen besonderen Duft. Weihnachtsduft. Für diesen Vorweihnachtszauber war – wie seit Jahrzehnten – die Jungwacht Lenggenwil verantwortlich.

Seit morgens um acht Uhr waren die Leiter mit den Vorbereitungen beschäftigt. Da waren 300 Säckli, die gefüllt und bereitgestellt werden mussten, da waren organisatorische Arbeiten, die erledigt werden mussten, da war die Schellerstube, die eingerichtet werden musste. Der sonderbare Zauber, dann, wenn es dunkel wird, der entschädigt für manche freiwillig geleistete Arbeitsstunde.

Begleitet von Einschellern, Fackelträgern und den 40 wunderschönen, von der Jungwacht hergestellten Iffeln zog St. Nikolaus mit seinen Schmutzlis und den Eseln ins Dorf. Auch er freute sich über den sonderbaren Zauber und liess die Anwesenden mit einer Geschichte wissen, dass das Christkind an allem Freude habe, das an die Krippe gelegt werde. Es sei hier, um den Menschen den Weg zu zeigen. Den Weg zum St. Nikolaus und zum gefüllten Säckli fanden schliesslich auch scheue Kinder. So waren viele schöne, oft mit Herzklopfen aufgesagte Chlaussprüchli zu hören – ein ganz besonderer Zauber.