Meister Lampe wartet auf Besuch

Über 300 Orientierungsläufer suchten am Samstag im Hohrainwald nach dem Osterhasen. Der Lauf der Kategorie «Könner» war schwieriger als auch schon. Sieger in dieser Kategorie wurde Thomas Rusch aus Algetshausen.

Zita Meienhofer
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Ernst Baumann Bahnleger aus Schwarzenbach

Ernst Baumann Bahnleger aus Schwarzenbach

NIEDERHELFENSCHWIL. Der Osterhase der Jungwacht Lenggenwil stand auch dieses Jahr am Ostersamstag im Hohrainwald bereit und verteilte Zuckereier. Diese Süssigkeit bekam allerdings nur, wer am Osterhasen-OL teilnahm. Doch musste Meister Lampe keine Angst haben, dass er keinen Besuch erhalten würde. Obwohl es am Vortrag so richtig geschneit hatte, wärmte am Samstag die Sonne und lockte mehr als 300 Kinder und Erwachsene an die Veranstaltung. Der Osterhasen-OL findet, seit es eine OL-Karte für den Hohrain gibt, im diesem Wald zwischen Lenggenwil, Niederhelfenschwil und Oberbüren statt. Die Karte wurde 1990 erstellt und nun von Beat Imhof von der OL-Region Wil überarbeitet.

Schwierigkeitsgrad angepasst

Die Jungwacht Lenggenwil, die diesen österlichen Sportanlass seit über drei Jahrzehnten organisiert, darf mit der Unterstützung von Fachpersonen des Vereins OL-Regio Wil rechnen. Ernst Baumann und Hans Helbling haben demnach auch dieses Jahr die Bahnlegungen übernommen. Entsprechend dem Schwierigkeitsgrad der verschiedenen Kategorien wurden die Posten plaziert. Während die Kategorien Mini und Family mit Kinderwagen und von Anfängern absolviert werden konnten, waren die Posten für die Kategorie «Könner» nicht ganz einfach gesteckt worden. Dies bestätigten etliche geübte OL-Läufer am Ziel. Von den 32 Gruppen oder Einzelläufern konnten trotzdem 29 klassiert werden. Vorne rangiert waren vor allem Mitglieder der OL-Regio Wil, die den Osterhasen-OL als Training nutzen. Es siegte in 33 Minuten und 19 Sekunden Thomas Rusch, Algetshausen, vor Töby Imhof, St. Margarethen, und Erwin Gartmann, Zuzwil.

Schoggihase zur Belohnung

Die beliebteste Kategorie war «Family». Auf 3,6 Kilometern waren 13 Posten anzulaufen. 40 Gruppen oder Einzelpersonen hatten sich für diese Strecke entschieden. Der Sieg ging an Sandro Schmidli, Winterthur (29,01), vor Simea, Irene, Flavio und Peter Bernhardsgrütter, Lenggenwil (29,06), und Debora Baumann, Wil (34,56). Nicht unbeliebt, vor allem bei Kindern und Jugendlichen, war die Kategorie «Fun». Hier galt es nicht nur Karten lesen und schnell rennen zu können, hier waren auch Geschicklichkeit und Wissen gefragt. War der OL beendet, der Schoggihase am Ziel in Empfang genommen, wurde das Beisammensein in der Festwirtschaft gepflegt.

Markus und Mika Sutter aus Flawil (von rechts) vor dem Start.

Markus und Mika Sutter aus Flawil (von rechts) vor dem Start.

Schnell unterwegs: Susanne Pölzl, Lenggenwil, mit Simon und Ladina. (Bilder: Zita Meienhofer)

Schnell unterwegs: Susanne Pölzl, Lenggenwil, mit Simon und Ladina. (Bilder: Zita Meienhofer)

Was gibt es besseres als ein Zuckereili vom Osterhasen?

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