Wie viel ist zu viel? - Die Suchtberatung Rorschach in Aktion

Im Rahmen der «Dialogwoche Alkohol» verkaufte die Regionale Beratungsstelle für Suchtfragen in Rorschach vergangene Woche alkoholfreie Cocktails auf dem Marktplatz. Testen Sie Ihr Wissen rund um Alkohol im Quiz.

Rahel Egger
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Marita Mullis (l.) informierte und Karin Vogelsanger (r.) mixte alkoholfreie Cocktails. Bild: rje

Marita Mullis (l.) informierte und Karin Vogelsanger (r.) mixte alkoholfreie Cocktails. Bild: rje

250000 Schweizer und Schweizerinnen sind laut der Fachstelle Sucht Schweiz alkoholabhängig. Jede 5. Person trinke über den gesundheitlich unbedenklichen Wert hinaus.

«Alkohol ist ein fester Bestandteil unserer Kultur. Aber der Grad zwischen harmlosem und problematischem Genuss ist schmal und abhängig von diversen Faktoren wie zum Beispiel Geschlecht, Alter und Trinkgewohnheit»

, erklärt Marita Mullis. Sie ist seit Januar 2018 als Suchtberaterin bei der Regionalen Beratungsstelle für Suchtfragen in Rorschach tätig.

Der Zweckverband mit Sitz an der Signalstrasse wird von insgesamt 10 Gemeinden finanziert. Das Team beteiligt sich auch dieses Jahr wieder an der Dialogwoche Alkohol, die von der Fachstelle Sucht Schweiz koordiniert wird. Vom 16. bis 26. Mai, beteiligen sich 11 Deutschschweizer Kantone mit Aktionen zum Thema «Wie viel ist zu viel?»

Um ins Gespräch zu kommen, wurde der «Blueliner» des Blauen Kreuz gemietet. So servierte Bardame Karin Vogelsanger letzen Donnerstag alkoholfreie Cocktails während Marita Mullis Flyer und kleine Alkohol-Quizs an interessierte Marktplatz-Passanten verteilte. Mit dem Quiz der Fachstelle Sucht Schweiz kann das eigene Wissen über den Alkoholkonsum getestet werden.
Hier finden Sie eine Auswahl von 10 Fragen:

Frage 1 / 10

Nach dem Fondue noch ein Schnäpschen - freut das den Magen?

Nein, denn jetzt hat die Verdauung noch mehr zu tun.
Sicher, so lässt es sich leichter verdauen.
Klar, damit verhindere ich Bauchschmerzen.

«Wir wollen nicht moralisieren, sondern vor allem sensibilisieren»

, meint Mullis. Mit der Aktion will man nicht nur von der direkt Betroffene und ihre Angehörigen, ansprechen. Vielmehr sollen alle Passanten zum Nachdenken über das eigene Konsumverhalten angeregt werden. Denn: «Alkohol ist ganz klar eine psychoaktive Substanz und somit eine Droge», betont Mullis.

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