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Wie die Menschen in der Region mit der Hitze umgehen: Wasser trinken, Schatten suchen und Aushalten

Die Hitzewelle hält die Region im festen Griff. Altersheime stellen Wasserbecken bereit, um ihren Bewohnern Komfort zu bieten. Schüler gehen in die Badi. Jeder hat seine eigene Methode die Hitze erträglich zu machen. Passanten in Wittenbach und Abtwil erzählen, wie sie mit den Temperaturen umgehen.
Text: Nicolas Düsel
Auron Maloku, 13, Schüler, Abtwil (Bilder: Emma-Emily Wolf)

Auron Maloku, 13, Schüler, Abtwil (Bilder: Emma-Emily Wolf)

Bei dieser Hitze halte ich mich vor allem drinnen oder im Schatten auf, Hauptsache nicht an der Sonne. Normalerweise ziehe ich jeden Tag eine Tächlikappe an, aber leider habe ich diese verloren. Um mich zu erfrischen, gehe ich am liebsten mit meinen Kollegen in die Badi; ich war gerade vorgestern da. In der Nacht sind bei uns alle Fenster offen, sodass es abkühlt.

Ronny Schnurrenberger, 49, Montageleiter, Bernhardzell

Ronny Schnurrenberger, 49, Montageleiter, Bernhardzell

Bei der Arbeit an der Sonne ist es wichtig, viel zu trinken. Wasser ist das Beste, aber man sollte auch mal einen Tee oder eine Bouillon trinken; gegen den Salzverlust. Ich mache auch lieber eine Pause zu viel als eine zu wenig. Wenn es gar nicht mehr geht, benetze ich meine Unterarme, um dem Kreislauf zu helfen. Ein Bier am Abend ist zudem auch sehr wichtig.

Rico Leuzinger, 21, Kaufmann, Abtwil

Rico Leuzinger, 21, Kaufmann, Abtwil

Jetzt gleich gehen wir ans Open Air, da werde ich mich oft in der Sitter abkühlen. Aber ganz oben, das ist wichtig. Ansonsten oben ohne herumlaufen und aushalten. Ansonsten gehe ich gerne in die Badi oder esse ein Glacé. Im Garten haben wir auch einen Brunnen, den ich gerne mal benutze. Am Abend nehme ich vor dem Schlafen eine kalte Dusche.

Luca Menet, 20, Elektriker, Abtwil

Luca Menet, 20, Elektriker, Abtwil

Viel trinken ist sicher das Wichtigste. Besser Wasser als Alkohol (lacht). Zu Hause haben wir eine Klimaanlage, die macht die Hitzewelle beträchtlich ertragbarer. Beim Arbeiten habe ich eigentlich kein Problem mit der Hitze, man stellt sich halt darauf ein. In der Nacht schlafe ich jetzt ohne Decke und schliesse alle Fenster. Diese öffne ich jeweils am Morgen.

Lara Alder, 16, Lernende Kinderbetreuerin, Gossau

Lara Alder, 16, Lernende Kinderbetreuerin, Gossau

Am liebsten halte ich mich im Schatten auf. Noch besser ist, wenn ich erst gar nicht nach draussen muss. Ich trinke viel und bevorzuge Wasser mit Eiswürfeln. Das ist so ein Klassiker. Mit den Kindern machen wir erfrischende Aktivitäten, zum Beispiel eine Wasserschlacht. Zu Hause lassen wir immer alle Rollläden herunter und den Ventilator laufen.

Philipp Mühlemann, 29, Sozialarbeiter, St. Gallen

Philipp Mühlemann, 29, Sozialarbeiter, St. Gallen

Zu Hause lassen wir die Fenster offen, sodass es immer einen schönen Durchzug hat. Wann immer ich kann, laufe ich barfuss herum. Natürlich ist das in der Stadt nicht möglich, aber zu Hause mache ich das immer so. Der passende Kleidungsstil ist sicher auch wichtig. Am Open Air St. Gallen werde ich mich dann wohl hauptsächlich im Fluss aufhalten.

Maria Scheuber, 85, Rentnerin, Wittenbach

Maria Scheuber, 85, Rentnerin, Wittenbach

Ich achte immer darauf, dass ich meine Wohnung von der Sonne abschirme. Am Morgen gehe ich jeweils an den Waldrand bei meiner Wohnung und schaue mir den Sonnenaufgang an. Um mich zu erfrischen, dusche ich lauwarm. Ansonsten ertrage ich diese Temperaturen gut. Ich mache halt alles ein bisschen langsamer und gemütlicher, aber das darf ich ja.

Anny Heuberger, 67 Hausfrau, Schneiderin, Abtwil

Anny Heuberger, 67 Hausfrau, Schneiderin, Abtwil

Ich mag das heisse Wetter nicht so, also verkrieche ich mich in kühlere Gebiete. Ich halte mich gerne in der Natur, im Wald oder in meinem Garten auf. Manchmal schnappe ich auch mein Velo und lasse mich vom Fahrtwind kühlen. Jetzt gleich gehe ich heim und nehme eine kühle Dusche. Ich trinke auch immer viel Wasser. Am liebsten mit Zitrone.

Jacqueline Tzikas, 56 Verkäuferin, Wittenbach

Jacqueline Tzikas, 56 Verkäuferin, Wittenbach

Hier im Kiosk haben wir einen Ventilator, der ein wenig hilft. Für Zuhause habe ich einen Raumkühler. Obwohl wir Schatten haben, ist es trügerisch warm hier. Das ist, weil es von der Strasse her aufheizt. Ich merke, wie bei diesem Wetter plötzlich mehr Kunden Lust auf Glace haben. Zudem verkaufen wir viel mehr Getränke als sonst.

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