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Wenn’s brennt, leistet auch die Stadt erste Hilfe

Durch den Brand an der Bellevuestrasse 1 in Rorschach können sechs Personen nicht mehr in ihre Wohnungen zurückkehren. Vier haben privat eine Lösung gefunden, zwei wurden von der Kirche aufgenommen.
Rudolf Hirtl
Der Brand vom Samstag hat am Haus Bellvuestrasse 1a in Rorschach sichtbare Spuren hinterlassen. (Bild: Rudolf Hirtl)

Der Brand vom Samstag hat am Haus Bellvuestrasse 1a in Rorschach sichtbare Spuren hinterlassen. (Bild: Rudolf Hirtl)

Der Brand im Haus gleich neben dem Bellevue-Bahnübergang in Rorschach wurde am Samstag um 11 Uhr entdeckt. Zwei Bewohner flüchteten auf das Flachdach und wurden von der rasch eintreffenden Feuerwehr mit einem Hubretter geborgen. Zwei Jugendliche mussten zur Kontrolle ins Spital eingewiesen werden, sind aber ebenso wie die restlichen Bewohner mit dem Schrecken davongekommen.

Auf dem Brandplatz zugegen war auch Rorschachs Stadtpräsident Thomas Müller, der von der Feuerwehr alarmiert wurde. «Es ist wichtig, dass wir in solchen Fällen auch vor Ort sind, um möglichst rasch Hilfe für die betroffenen Personen aufgleisen zu können.» Am Samstag hiess das etwa, Unterkünfte für zwei ältere Personen zu finden. Laut des katholischen Kirchenverwaltungsratspräsidenten und Stadtrats Stefan Meier konnten die Beiden vorerst in einem Gästezimmer bei der Kolumbans-Kaplanei untergebracht werden. Die anderen vier Personen haben bei Familienangehörigen Unterschlupf gefunden.

Barbershop muss vorläufig geschlossen bleiben

Während Pfeffermühle-Wirt Florian Wymänn sein Restaurant bereits am Samstag auf das zweite WM-Spiel hin wieder öffnen konnte, bleibt Benti’s Barbershop vorläufig zu. «Ich war gestern für eine Stunde im Geschäft, habe dann aber Kopfschmerzen bekommen und musste es verlassen», sagt Luca Bentivoglio, Inhaber des im Erdgeschoss des Brandobjekts liegenden Barbershops. Der Wasserschaden sei zwar gering, doch den intensiven Brandgeruch könne er seiner Kundschaft nicht zumuten. Wie es mit dem Shop weitergeht, sei noch ungewiss. In den kommenden zwei Tagen dürfe er ihn wegen der Räumungsarbeiten auf Anweisung der Brandermittler sowieso nicht öffnen.

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