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Wegen zu ehrgeizigen Eltern wurde er abgeschafft, nun findet er wieder statt: Rotmonten hat zwölf neue «schnellste Rotmöntlerinnen und Rotmöntler»

Vor zwei Jahren wurde der Wettlauf «Dä schnellscht Rotmöntler, di schnellscht Rotmöntlerin» abgeschafft. Der Anlass war wegen zu ehrgeizigen Eltern zu einem extremen Wettbewerb verkommen. Am Freitag hat das Rennen nun wieder stattgefunden.
Am Wettlauf «Dä schnellscht Rotmöntler, di schnellscht Rotmöntlerin» nahmen rund 130 Kinder freiwillig teil. (Bild: Urs Bucher - 23. August 2019)

Am Wettlauf «Dä schnellscht Rotmöntler, di schnellscht Rotmöntlerin» nahmen rund 130 Kinder freiwillig teil. (Bild: Urs Bucher - 23. August 2019)

Kinder hüpfen, rudern mit den Armen und laufen sich warm. Am Rand des Sportplatzes stehen Eltern und Grosseltern. Erwartungsvoll beobachten sie die Schulkinder. Die Anspannung ist greifbar, kurz vor dem Start des Wettlaufs «Dä schnellscht Rotmöntler, di schnellscht Rotmöntlerin».

2017 war der Anlass eingestellt worden. Manche Eltern hatten sich über ungenaue Zeitmessungen beklagt und eine digitale Messung, Zielfotos und Zeitlupe gefordert. Der Anlass war zu einem extremen Wettbewerb verkommen. Nun wurde er auf Wunsch der Schüler wieder eingeführt – in einer unkomplizierten Variante.

Die Teilnahme am Lauf ist neu freiwillig. Rund 130 Schülerinnen und Schüler von gut 300 Kindern haben sich angemeldet. Mädchen und Buben laufen abwechselnd, eine Schulstufe nach der andern. Gerade stellen sich die Erstklässler auf. Dann heisst es «Bereit? Los!». Die Kleinen rennen die 60 Meter über die Wiese, kreuz und quer, im Zickzack, manchmal geradeaus. «Hopp hopp» rufen Eltern, Grosseltern und Mitschüler, klatschen in die Hände und jubeln. Einige Buben schauen zur Seite, einer stolpert und fällt hin.

45 Minuten dauert der Wettkampf. Kinder, die gerannt sind, feuern die anderen an. Lehrerinnen und Lehrer beobachten die Ziellinie, um die zwölf Gewinner zu bestimmen. Diese erhalten jedoch keine Medaille. Die Auszeichnung sei bewusst eine andere als jene zu den Gruppenspielen vom Vormittag, sagt Schulleiterin Monika Dorner. Der Gewinn ist eine Tasse mit der Aufschrift: «Dä schnellst Rotmöntler», «Di schnellscht Rotmöntlerin».

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