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WC-Panne an Rorschacher Strandfestwochen: Besucher pinkeln in den See

Am Freitag suchten 2000 Festbesucher in Rorschach vergebens die Toiletten. Vergessen gegangen seien diese nicht. Man sei vom Erfolg überrascht worden, erklärt Veranstalter Dario Aemisegger den Vorfall.
Jolanda Riedener
Die Strandfestwochen sind auch dank des heissen Wetters ein Erfolg beim Publikum. Schattenplätze gibt es reichlich. (Bild: PD/Cyrill Schlauri)

Die Strandfestwochen sind auch dank des heissen Wetters ein Erfolg beim Publikum. Schattenplätze gibt es reichlich. (Bild: PD/Cyrill Schlauri)

Das heisse Sommerwetter hat auch seine Gewinner. In Rorschach dürfen sich die Verantwortlichen der erstmals stattfindenden Strandfestwochen über zahlreiche Besucherinnen und Besucher freuen. «Das Wetter spielt uns in die Karten», sagt Veranstalter Dario Aemisegger. Rund 7400 Gäste zählte das Festival bisher, allein am Freitag besuchten gemäss Aemisegger über 2000 Personen das Fest.

Neben Durst und Hunger verspürten die Besucher am Freitagabend irgendwann auch Harndrang. Nur Toiletten liessen sich nicht so leicht finden wie Gourmet-Burger und Craftbier. Wer an der Bar nachfragte, wurde zum Bahnhof-WC verwiesen, das bis 22 Uhr via Avec-Shop zugänglich ist. Auch zum Würth-Gebäude und an den Segelhafen wurden die Gäste geschickt, die jeweiligen Anlagen waren aber bereits geschlossen. Viele Herren begaben sich während des Konzertes der Band Jar deshalb zur Notdurft nicht zum Bahnhof-WC, sondern erledigten ihr Geschäft in Richtung Bodensee.

Veranstalter reagierten mit Toi-Toi-WCs

Eigentlich hätten die öffentlichen WC-Anlagen beim Segelhafen länger offenbleiben sollen, was aber nicht geklappt habe, erklärt sich der Veranstalter. «Am nächsten Tag haben wir sofort reagiert. Seither gibt es Toi-Toi-WCs auf dem Gelände», sagt Aemisegger. Man sei vom grossen Andrang überrascht worden: «Es kamen viermal mehr Besucher als erwartet.»

Im Vorfeld der Strandfestwochen teilten der Veranstalter und die Stadt Rorschach an einer Pressekonferenz mit, bis zu 10000 Gäste pro Tag zu erwarten. Aemisegger weist diese Zahl von sich: «Auf dem Festareal ist es mit 400 bis 500 Gästen ideal.»

«Die Leute waren verängstigt»

«Die Besucherzahlen stehen bis anhin über den Erwartungen», sagt Aemisegger. Es gehe ihm nicht um eine möglichst grosse Anzahl Besucher. «Wir haben bisher ein breites Publikum ansprechen können, das freut mich.» Ans Craft Beer and BBQ-Festival vom vergangenen Sonntagnachmittag seien wegen der äusserst hohen Temperaturen dagegen nur wenige gekommen.

Gleich zu Beginn des Festivals, am 1. August, überstand das Team die Bewährungsprobe: «Wir mussten das Gelände räumen und 300 bis 400 Personen evakuieren.» Die Veranstalter haben mit Gewitter gerechnet und entsprechende Vorbereitungen getroffen, zum Beispiel das Festzelt frühzeitig geschlossen. «Es war dramatisch. Das Worst-Case-Szenario ist eingetreten. Die Leute waren verängstigt», sagt Aemisegger. Der Wind fegte mit 118 Kilometern pro Stunde über das Gelände und es gab Stromausfall. Zu Bruch sei aber einzig eine Lichtgirlande gegangen.

Hoffen auf Regen am Freitag

Ansonsten sei es zu keinen Vorfällen gekommen: «Einzig vier alkoholisierte Besucher zu später Stunde, welche die Sicherheitsleute vom Gelände verweisen mussten.»

Sollte es am kommenden Freitag wie angekündigt regnen, ist das für Dario Aemisegger kein Problem, im Gegenteil: Er freue sich mit der Natur aufs nötige Nass. Und: «Das James Gruntz Konzert findet dann sowieso im Carmen-Würth-Saal statt.»

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