Wechsel
Langjähriger Mitarbeiter übernimmt die Krapf AG und die Air-Lux Technik AG in Engelburg

Heinz Sauter regelt seine Nachfolge und übergibt seine beiden Firmen nach 26 Jahren in die Hände von Lukas Knechtle.

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Heinz Sauter (rechts) übergibt seine Firmen an Lukas Knechtle.

Heinz Sauter (rechts) übergibt seine Firmen an Lukas Knechtle.

Bild: PD

(pd/woo) Die Krapf AG und die Air-Lux Technik AG in Engelburg haben einen neuen Inhaber: Heinz Sauter hat nach 26 Jahren seine beiden Firmen dem langjährigen Mitarbeiter und Geschäftsführer Lukas Knechtle übergeben, wie es in einer Mitteilung heisst. Lukas Knechtle arbeitet bereits seit 1997 beim Glas- und Fassadenspezialisten, seit dem Jahr 2016 ist er als Geschäftsführer tätig.

Heinz Sauter werde weiterhin in einem Teilpensum im Verkauf und in der Entwicklung tätig sein, heisst es weiter in der Mitteilung. Als Mitglied des Verwaltungsrats werde er sich zudem aktiv in die Weiterentwicklung der Unternehmen einbringen und seine Erfahrungen aus rund 30 Jahren Fassadenbau weitergeben.

Unternehmen mit 90 Mitarbeitenden

Die Krapf AG habe sich in den letzten 50 Jahren von einem «klassischen Schlosserbetrieb» zum Fassadenbauer mit 90 Mitarbeitenden entwickelt, heisst es in der Mitteilung. Heinz Sauter übernahm den Betrieb 1994. Im Jahr 2004 brachte die Krapf AG das von ihr entwickelte Schiebefenstersystem Air-lux mit Aktiv-Dichtungstechnologie auf den Markt.

Die beiden Firmen haben ihren Sitz in Engelburg.

Die beiden Firmen haben ihren Sitz in Engelburg.

Bild: PD

Das Unternehmen fokussiert sich dabei auf den Schweizer Markt. Zu den Referenzprojekten der Krapf AG gehören die Fachhochschule St.Gallen und der Glatt Tower in Zürich. Aktuell ist das Unternehmen unter anderem auf der Spitalbaustelle in St.Gallen tätig. Mit dem Schiebefenstersystem Air-lux bearbeitet die Krapf AG sowohl Projekte in der Schweiz als auch im Ausland.

Firmen im bewährten Stil weiterführen

Als neuer Inhaber wolle Knechtle am Werkplatz Schweiz festhalten, heisst es weiter. Auch die Förderung des betriebsinternen Know-hows stehe neben der Entwicklung der Marktposition im Vordergrund. «Mein Ziel ist die Weiterführung im bewährten Stil der letzten Jahre. Die Weiterentwicklung des Betriebs in der aktuell anspruchsvollen Zeit ist mit einigen Herausforderungen verbunden», wird Lukas Knechtle zitiert.

Damit meine er nicht Corona, sondern etwa die Digitalisierung, die Veränderungen in der Baubranche und auch den Fachkräftemangel. Dieser stehe in Zusammenhang mit dem Ansehensverlust in der Gesellschaft gegenüber einer «praktisch handwerklichen Ausbildung, trotz grosser Entwicklungsmöglichkeiten».