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Wasser zu wenig tief: Horn sperrt Sprungturm

Aufgrund des tiefen Wasserstands ist der Sprungturm in der Badi Horn zur Zeit geschlossen. Bademeister Alex Michevc rechnet in den kommenden Wochen nicht damit, diesen wieder freigeben zu können.
Vivien Huber
Zur Zeit ist der Sprungturm geschlossen, der tiefe Pegelstand ist für Badende zu gefährlich. (Bild: Vivien Huber)

Zur Zeit ist der Sprungturm geschlossen, der tiefe Pegelstand ist für Badende zu gefährlich. (Bild: Vivien Huber)

In der Badi Horn sitzen die Badegäste auf den Flossen anstatt vom Sprungturm zu springen. Denn der dieser ist seit kurzem gesperrt. Der Grund dafür sei ein zu tiefer Wasserstand, sagt Bademeister Alex Michevc. «Bei einem Drei-Meter-Sprungturm muss das Wasser mindestens vier Meter tief sein. Wenn das Wasser weniger tief ist, berührt man bei einem Kopfsprung problemlos den Boden, was schnell gefährlich werden kann. Weil der Wasserstand zur Zeit dreieinhalb Meter beträgt, schützen wir unsere Badegäste vor Verletzungen mit dieser Absperrung.»

Ein anderes Problem, das sich auch bei einem tiefen Wasserstand zeige, seien die Algen und das Seegras. Der Bademeister deutet auf eine Stelle unter der klaren Wasseroberfläche, wo sich die Wasserpflanzen hochranken. «Bei dieser Wärme beginnen die Pflanzen zu faulen, was einen unangenehmen Geruch verbreitet. Bei uns stinkt es zum Glück aber noch nicht», sagt Michevc und lacht.

Gemäss Wetterbericht ändert sich das Verbot so bald nicht, sagt der Bademeister Alex Michevc (Bild: Vivien Huber)

Gemäss Wetterbericht ändert sich das Verbot so bald nicht, sagt der Bademeister Alex Michevc (Bild: Vivien Huber)

«Eine Absperrung des Sprungturms ist sehr selten»

Ob der Sprungturm diese Saison wieder frei gegeben wird, ist noch ungewiss. «In dieser warmen Zeit verdunstet so viel Wasser, dass sich der Spiegel des Bodensees pro Tag etwa zwei bis drei Zentimeter senkt.» Eine Langzeitprognose könne er nicht stellen, aber wenn der Wasserpegel schon so früh in der Saison zu tief sei, müsse es sehr stark regnen, damit die Mindesthöhe von vier Metern wieder erreicht werden könne. «In den nächsten zwei Wochen rechne ich aufgrund des Wetterberichts nicht mit der Freigabe des Sprungturms», sagt der 53-jährige Bademeister.

Trotz dieses Fazits können leidenschaftliche Turmspringer etwas aufatmen: Dass ein Sprungturm gesperrt werde, sei sehr selten. «Ich bin seit fünf Jahren Bademeister in Goldach und Horn. Vor drei Jahren musste der Turm in Goldach für kurze Zeit gesperrt werden, sonst habe ich das aber noch nie erlebt.»

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