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Wandertipp: Die Kyburg und Winterthur im Blick

Der Spaziergang über den Eschenberg nach Winterthur punktet mit einem Aussichtsturm. Und kann leicht zum Tagesausflug ausgebaut werden.
David Grob
27 Bilder

Impressionen vom Eschenberg

Die Wanderung im Überblick

Start: Bahnhof Sennhof-Kyburg
Ziel: Bahnhof Winterthur
Strecke: 7,3 Kilometer
Wanderzeit: 2 Stunden
Aufstieg: 135 Meter
Abstieg: 180 Meter
Ausrüstung: Turnschuhe. Geeignet für Kinderwagen
Gaststätten: Restaurant Eschenberg, Di-Sa 9.30-22.30 Uhr, So und Feiertage 10-20 Uhr, Montag Ruhetag; Gasthof zum Widder, Mo-Fr 11–24 Uhr, Sa 13-24 Uhr, So 18-24 Uhr
Parkplätze: Bahnhöfe Sennhof-Kyburg und Winterthur
Öffentlicher Verkehr: S11 und S26 ab Winterthur nach Sennhof-Kyburg Kartenmaterial: 1:25000 Blatt 1072 Winterthur (dar)

1. Sennhof-Kyburg  Rund zwei Stunden dauert der Spaziergang vom Bahnhof Sennhof-Kyburg nach Winterthur. Doch der Fussmarsch über den Eschenberg kann mit einer Zusatzschlaufe zur Kyburg um rund eineinhalb Stunden verlängert werden. Ein Abstecher, der sich lohnt: Denn die Kyburg und das Dörfchen trumpfen mit dem Charme mittelalterlichen Bauten auf. Hierzu folgt man den Wegweisern vom Bahnhof zur Kyburg, die hoch über dem Tösstal thront und von weitem sichtbar ist.

Man kann die mittelalterliche Burg jedoch auch links liegen lassen und den eigentlichen Spaziergang in Angriff nehmen. Hierzu folgt man ab dem Bahnhof kurz dem Verlauf der Töss, um danach rechts ins satte Grün des Eschenbergs einzutauchen. Ein breiter Kiesweg steigt im Steintobel sanft empor und folgt einem kleinen Bach. Plötzlich verlässt der Weg den Wald und eine weite Wiese erstreckt sich – die einzige Fläche des Eschenbergs, die nicht bewaldet ist.

2. Eschenberg  In der Mitte der Wiese befindet sich das Restaurant Eschenberg, das mit roten Plastiktischen, Giebeldach, Holzwänden und grossen Portionen Hausmannskost viel rustikalen Charme versprüht und sich für einen Zwischenhalt anbietet. Gestärkt mit Bier, Knödeln oder Pommes geht’s weiter in Richtung Wildpark Bruderhaus.

3. Wildpark Bruderhaus  Wildschweine, Wölfe, Wisents und andere bedrohte, europäische Wildtiere leben im Wildpark Bruderhaus auf dem Eschenberg. Gleichzeitig soll der Wildpark die Natur- und Tierwelt erlebbar machen. Der Tierpark richtet sich mit verschiedenen Lehrpfaden, Tiergehegen und einem grossen Spielplatz insbesondere an Familien. Auch hier ist ein Zwischenhalt möglich. Der Spaziergang wird dann – mit Kyburg und Tierpark – zum Tagesausflug.

4. Eschenbergturm  Auf mehreren Wegen gelangt man zum Eschenbergturm. Dieser ist 30 Meter und sieben Plattformen hoch und knapp 130 Jahre alt. Im August 1889 eingeweiht, ersetzte die Stahlkonstruktion einen älteren Holzturm. Im Norden ist die einstige Industriestadt Winterthur zu sehen, die östlichste Stadt des Kantons Zürich und westlichste Stadt der Ostschweiz. Im Süden hingegen erblickt man nichts ausser dichtem Wald, die Kyburg und vereinzelten Dörfern. Man wähnt sich ins Mittelalter zurückversetzt und erblickt eine vermeintlich unberührte Landschaft. 30 Meter tiefer geht es auf einem sanft abfallenden Weg weiter in Richtung Winterthur.

5. Stadtrand Winterthur  Die ersten Häuser tauchen zwischen den Bäumen auf. Der Feldweg weicht geteerten Quartierstrassen. Alten Backsteinhäusern und altehrwürdigen Stadthäusern folgt man der Strasse in Richtung Zentrum und der autofreien Altstadt. Die Quartierstrassen weichen kleinen Gässchen. Viele Bars und Cafés in der Steinberggasse laden zum Verweilen ein. So etwa der Gasthof zum Widder in der Metzggasse 9, der so ziemlich das Gegenstück zum gutbürgerlichen Restaurant Eschenberg bildet. Seit der Entstehung in den 1980er-Jahren wird der «Widder» als Kollektiv geführt und versteht sich als links-alternativ und antikapitalistisch.

6. Bahnhof  Das letzte Teilstück folgt der Marktgasse, der stets gut besuchten Einkaufsstrasse Winterthurs in Richtung Bahnhof. Von hier verkehren regelmässig Züge in Richtung Thurgau und St. Gallen.

Hier gibt's das PDF zum Herunterladen.

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